Ferne Lichter so nah.

Eine Textserie von TassoTuwas
Eine Erzählung, vor Jahren geschrieben, unter einem anderen Titel veröffentlich und fast vergessen, an die ich, durch das aktuelle Geschehen vor wenigen Tagen, wieder erinnert wurde.
Eine Geschichte, die davon handelt, dass drei nicht immer einer zu viel ist.
Diese Serie besteht aus 12 Texten.

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  •  01 - Achterbahn der Gefühle
    Erzählung, 29.08.20

     | 846   550        | 
  •  02 - Beirut
    Erzählung, 30.08.20

     | 448   549   12      | 
  •  03 - Pascha
    Erzählung, 01.09.20

     | 582   548   +6      | 
  •  04 - Zweifel
    Erzählung, 05.09.20

     | 559   547   13  +1      | 
  •  05 - Der Checker
    Erzählung, 08.09.20

     | 573   546   13  +1      | 
  •  06 - Gelbe Vögel
    Erzählung, 10.09.20

     | 801   545   13  +1      | 
  •  07 - Nur ein Wort
    Erzählung, 12.09.20

     | 638   544   12  +2      | 
  •  08 - Im Gurkenfass
    Erzählung, 16.09.20

     | 754   543   +2      | 
  •  09 - Am Kamin
    Erzählung, 22.09.20

     | 749   542   11  +5      | 
  •  10 - Drei Dinge
    Erzählung, 25.09.20

     | 818   541        | 
  •  11 - Monologe
    Erzählung, 29.09.20

     | 816   541        | 
  •  12 - Zwei Fragen
    Erzählung, 01.10.20

     | 487   539   12  +3      | 
 
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Kommentare zu dieser Textserie


 EkkehartMittelberg (28.08.20)
Langweilt das alltgliche Geseieer, freut euch auf Tassos flotten Dreieer.
Gespannte Grüße
Ekki

 TassoTuwas meinte dazu am 29.08.20:
Ekki, wenn ein Kapitel unter P18 erscheint, dann...
Vorher spielt sich alles auf dem Teppich ab
Herzliche Grüße
TT

 plotzn (28.08.20)
Drei sind eher einer zu wenig - für eine zünftige Runde Doppelkopf...
Du spannst einen aber auf die Folter, Tasso...

Liebe Grüße,
Stefan

 TassoTuwas antwortete darauf am 29.08.20:
Logisch Stefan,
bei Doppelkopf ist es ja genau wie bei Doppelmord, da muss es auch immer eine grade Zahl sein.

Herzliche Grüße
TT

 LottaManguetti (28.08.20)
Da bin ich ja mal gespannt, wie du jetzt die Kurve kriegst!

Lotta

 TassoTuwas schrieb daraufhin am 28.08.20:
Lottchen, ich staune.
Tatsächlich wird in Kapitel eins herumgekurvt
Lass dich überraschen!

Ich wünsche dir und allen die dabei sind ein gelungenes Wochenende!
TT

 jennyfalk78 (28.08.20)
Sorry, aber drei können durchaus zu viel sein.
Es sei denn, die Zweite würde mit im Takt gehen.

Die Deine Jenny

 TassoTuwas äußerte darauf am 28.08.20:
Sollte es sich bei dem Dritten im Bunde um einen Papagei handeln, der nur Unflätiges von sich gibt, hast du natürlich recht.
Ist es aber nicht
Liebe Grüße
TT

 jennyfalk78 ergänzte dazu am 26.10.20:

 monalisa (08.09.20)
Schon seit dem ersten Fingertrommeln Roberts bin ich hellwach, lieber Tasso. Du bist ja ein meisterhafter Erzähler, der es versteht, die Spannung zu halten. Zum Lesegenuss kommt die Vorfreude auf das nächste Kapitel - und die Spannung wächst weiter!

Liebe Grüße
mona

 TassoTuwas meinte dazu am 09.09.20:
Danke Mona,
ich arbeite daran!

Liebe Grüße
TT

 TassoTuwas meinte dazu am 17.10.20:
Liebe Mona,
hier fing alles an und hier endet es jetzt auch!
Dass du bis zum Ende dabei geblieben bist, ist das, was zählt.
Tatsächlich beginnt die Geschichte am späten Nachmittag und ist am gleichen Tag noch vor Mitternacht vorbei. Also eine Short Story mit zwischenzeitlichem Herumgehüpfe
Eine (überarbeitete) von der zehn Erzählungen aus "Gehen Sie in die Toskana", dort aber unter den Titel "Beirut und die drei Dinge".
Das nur zur Vollständigkeit!
Herzlichen Dank für dein Dabeisein!
TT

TT

 monalisa meinte dazu am 17.10.20:
Lieber Tasso, ich schaffe es nicht, unter jedes deiner gelungenen Kapitel detaillierte Rückmeldung zu geben, es war aber ein Leichtes, deiner Erzählung bis zum Ende zu folgen, einem Ende, das ich so "happy" nicht vorhergesehen habe, worüber ich mich aber freue. Ich finde den Aufbau durch das Vor- und Zurückspringen in der Zeit spannend und deinen klaren Schreibstil, den eingestreuten trockenen Humor, der wohl für dich typisch ist, sehr erfrischend und vergnüglich.

Liebe Grüße
mona

 AvaLiam (14.11.20)
ein wunderbarer Ausflug in die Dunkelheit und Wirren der Straßenkämpfe in Beirut, ins Verliebtsein und die Liebe, in die Gedankenwelten eines Menschen, der sich verlassen fühlt, der Antworten sucht und sich selbst dabei fast vergisst...

eine kleine Reise mit großen Sätzen und zartem Humor...

und einem süßen, treuen Kater, der genau weiß wer gut für sein Herrchen ist...

Sehr gern gelesen.
LG - Ava

 TassoTuwas meinte dazu am 14.11.20:
An dieser Stelle, liebe Ava, meinen herzlichen Dank, dafür, dass du von Anfang bis Ende dabei warst!

Jeden deiner Kommentare habe ich mit Vergnügen gelesen.

Und jetzt au zu Neuem!

LG TT

 Saira (08.12.25, 10:27)
Lieber Tasso,

ich habe mir „Ferne Lichter so nah“ von der Achterbahn der Gefühle bis zu den zwei Fragen noch einmal am Stück gegönnt – und möchte dir sagen, wie sehr mich dieser erneute Weg durch deine Geschichte bereichert hat. Einige Teile kannte ich ja noch aus dem Jahr 2019 (damals unter meinem alten Nick Al-Badri_Sigrun), doch sie nun in einem Zug zu lesen, hat allem eine neue Geschlossenheit und Tiefe gegeben. Es war, als würde ich einem sorgfältig komponierten Film folgen, in dem jede Szene weich in die nächste übergeht – wie vertraute Lichtwechsel, die plötzlich ihr ganz eigenes Leuchten entfalten.

Besonders berührt hat mich, wie du die Zeitebenen verschränkst: Beirut, das Gurkenfass, die Highlands und das Penthaus der Gegenwart – alles greift ineinander, ohne dass der Faden auch nur für einen Moment reißt. Diese „Aufwachen“-Momente sind nie nur äußerlich (Keller, Bürgerkrieg, Absturzgefahr), sondern immer auch innerlich: ein sanftes oder schmerzhaftes Erwachen aus Selbstgewissheit, Eitelkeit oder Routine.

Pascha als stiller Mitspieler, der die Frauen „checkt“ und Robert im Grunde vor sich selbst schützt, ist ein wunderbarer Kunstgriff. So wirkt Doros Ankunft nicht nur glaubwürdig, sondern fast wie eine stille Fügung. Das Motiv der drei Dinge – Kater, Grammophon, Whisky – die wie kleine Fixsterne in Roberts Biografie stehen und dann nacheinander wegbrechen, hat mich sehr bewegt. Und gerade dadurch rückt Dorothee als das wirklich Unersetzliche ins Licht.

Auch Doros Perspektive in den späteren Teilen hat mir sehr gefallen. Ihr Monolog im Cabrio und die Parallelmontage mit Roberts taumelndem Terrassenmoment erzeugen eine fast filmische Spannung. Und der Heiratsantrag im Beirut-Bild („mitten im Bürgerkrieg“) ist für mich der perfekte Schlussakkord: Humor in der Katastrophe, Zärtlichkeit im Ausnahmezustand.

Danke dir für diese vielschichtige, warm erzählte Reise – und für das Vergnügen, sie nach all den Jahren noch einmal am Stück lesen zu dürfen. Ich habe jede Station genossen.

Herzlich
Sigi

P.S.: ***** für alle Teile

Kommentar geändert am 08.12.2025 um 10:28 Uhr

 TassoTuwas meinte dazu am 11.12.25 um 10:43:
Liebe Sigi,
nach dem Lesen dieses beeindruckenden Kommentars bleibt mir nur Staunen.
Und die Hoffnung, dass so etwas vielleicht noch einmal gelingt.
Mit großem Dank
TT

 Saira meinte dazu am 12.12.25 um 11:17:
Lieber Tasso,
ich bin sicher: Manches findet seinen Weg wieder.
Herzliche Grüße
Sigi

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