Das Attentat von Sarajewo oder Gibt es so etwas wie ein prophetisches Vorherwissen?
Essay zum Thema Weltgeschehen
von Bluebird

(von Bluebird)
Anmerkung von Bluebird:
Hier der zugrundeliegende Text mit genauer Niederschrift des Traumes: Der Traum des Bischofs
Frühere bzw. ältere Kommentare zu diesem Text
Graeculus (76)
(09.04.20)
(09.04.20)
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Nein, er hat es (vorgeblich) sofort nach dem Erleben des Traumes niedergeschrieben ... es anschließend drei Personen erzählt ... frühmorgens eine Andacht für das Herzogenpaar gehalten und danach erst, gegen 10.50 Uhr, ist das Attentat geschehen
Antwort geändert am 09.04.2020 um 12:54 Uhr
Graeculus (76) antwortete darauf am 09.04.20:
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Ja, natürlich kann man immer die Glaubwürdigkeit eines Menschen anzweifeln ...ich könnte auch deine "Türklinken-Geschichte" anzweifeln ... aber warum sollte ich so etwas tun? Ich gehe erst einmal davon aus, dass jemand die Wahrheit erzählt. Gewähre einen gesunden Vertrauensvorschuss.
Im Übrigen ist mir im Nachhinein noch ein eigenes Traumerlebnis eingefallen. Ich kannte mal einen langjährigen Obdachlosen, der irgendwann ein Zimmer in einem Obdachlosenheim bekommen hatte. Er war Christ, aber recht schweigsam, aber ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen.
Dann in einer Nacht erlebe ich mich "in Zungen" für ihn betend, aber so intensiv und flehentlich, wie es mir bei Bewusstsein wohl nicht möglich wäre.
Ich war nach dem Aufwachen richtig geschockt und fragte mich, was da gerade passiert war ... einige Zeit später erfuhr ich, dass er etwa um die Zeit herum verstorben war.
Im Übrigen ist mir im Nachhinein noch ein eigenes Traumerlebnis eingefallen. Ich kannte mal einen langjährigen Obdachlosen, der irgendwann ein Zimmer in einem Obdachlosenheim bekommen hatte. Er war Christ, aber recht schweigsam, aber ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen.
Dann in einer Nacht erlebe ich mich "in Zungen" für ihn betend, aber so intensiv und flehentlich, wie es mir bei Bewusstsein wohl nicht möglich wäre.
Ich war nach dem Aufwachen richtig geschockt und fragte mich, was da gerade passiert war ... einige Zeit später erfuhr ich, dass er etwa um die Zeit herum verstorben war.
Antwort geändert am 09.04.2020 um 13:17 Uhr
Graeculus (76) äußerte darauf am 09.04.20:
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Je tiefer man in die gesamte Materie ( recherchierend) einsteigt - also in die Welt prophetischer Vorhersagen, unwahrscheinlicher Zufälle/ "Fügungen", Orakel, paranormaler Phänomen , Wunder übernatürlicher Erscheinungen, Nahtoderfahrungen usw. - um so deutlicher wird es, dass ein rein naturlistisches Welterklärungsmodell nicht aufrecht erhaltbar ist.
Und für jemanden wie mich, der diesbezüglich jede Menge selber erlebt hat,, ist die Sache eh klar. Aber selbstverständlich lasse ich da natürlich jedem seine eigene Überzeugung!
Und für jemanden wie mich, der diesbezüglich jede Menge selber erlebt hat,, ist die Sache eh klar. Aber selbstverständlich lasse ich da natürlich jedem seine eigene Überzeugung!
vllt. hatte der bischof seinen traum erst nach dem ereignis. wer weiß. dann wärs ein vaticinium ex eventu.
ein berühmtes beispiel sind die weissagungen Jesu über die zerstörung jerusalems. die historisch-kritische forschung geht davon aus, dass der evangelist lukas den text erst nach 70 unserer zeitrechnung niederschrieb, also nach der zerstörung jerusalems. einige (aus meiner sicht besonders naive) bibelforscher gehen von einer echten weissagung aus, weil der historisch gesicherte ablauf der zerstörung nicht exakt der weissagung im lukas-evangelium entspricht.
o sancta simplicitas.
ein berühmtes beispiel sind die weissagungen Jesu über die zerstörung jerusalems. die historisch-kritische forschung geht davon aus, dass der evangelist lukas den text erst nach 70 unserer zeitrechnung niederschrieb, also nach der zerstörung jerusalems. einige (aus meiner sicht besonders naive) bibelforscher gehen von einer echten weissagung aus, weil der historisch gesicherte ablauf der zerstörung nicht exakt der weissagung im lukas-evangelium entspricht.
o sancta simplicitas.