Gutes Geschäft.

Kurzprosa zum Thema Abrechnung

von  franky

Ein ungehobelter Mensch betritt eine Tischlerei und verlangt einen Sack voll Hobelspäne.
Der Meister übergibt ihm die Wahre und bemerkt:
„Du willst dich wohl mit fremden Federn schmücken, kostet 5€.“ 
Der Ungehobelte schaut verdutzt und nimmt seine kleine Geige in seine ungehobelten Finger und spielt dem Meister das schönste Lied auf der Welt vor: „Toselli-Serenade.“ 
Der Meister ist so gerührt, dass er 5€ in den Hut des Musizierenden wirft
"und die Hobelspäne sind auch gratis."

Kommentare zu diesem Text


 Moja (03.02.21)
Mit Vergnügen gelesen, lieber Franky!

Beschwingten Gruß,
Moja

 EkkehartMittelberg (03.02.21)
Hallo Franky,
im Herzen Hobelspäne,
von Toselli die Serenade, einen Kuss von Marlene, das ist süßer als Schokokolafe.
LG
Ekki

 Didi.Costaire (03.02.21)
Hallo franky,

der Ungehobelte ist ja doch eher zart besaitet, glaube ich. Die zehn Euro hat er sich verdient.

Beste Grüße,
Dirk
Sätzer (77)
(03.02.21)
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 GastIltis (03.02.21)
Schade franky,
dein gehobelter Text kommt genau eine Woche zu spät. Warum? Weil ich genau vor einer Woche für meinen Nachbarn, der Analphabet ist, einen Dicktenhobel für 229,95 € bei Amazon bestellt habe, der inzwischen geliefert und mit 230,00 € an mich bezahlt worden ist. Was hätte ich für ein Geschäft machen können, wenn ich mir die Anteile a) an den künftigen Hobelspänen und b) an Gesangseinlagen hobelspankaufwilliger Künstler gesichert hätte. Im Moment überlege ich noch, ob es wegen des Wochenverzuges deines Berichtes möglich ist, gegen dich eine Klage wegen Gewinnausfalles anhängig zu machen. Zur Zeit kann man ja alles einklagen.
Ungehobelte, ansonsten sehr gerührte Grüße sendet dir Gil.

 Jo-W. (03.02.21)
sehr schön-einen Abendgruß-Jo

 Ralf_Renkking (09.02.21)
Gut Holz, so eine erste Geige. 🥳

Ciao, Frank
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