Mäntel

Gedankengedicht zum Thema Allzu Menschliches

von  Walther

mäntel

Der mantel legte sich über das
was da war
es war weder der der geschichte
noch der des verzeihens
noch des verständnisses
noch der des barmherzigkeit

Des schweigens viel leicht der
der so laut nichts sagte
dass man hören könnte was zu sagen
gewesen wäre
wenn einer es wagte zu sprechen

Aber wer sprach schon wenn wort
losigkeit von nutzen war
& nichts sagendes von vor teil –
taub heit wusste man konnte ein

Segen sein wenn mit blind
heit geschlagen vor aus
setzung war für die die an gaben was zu

Geschehen hatte – wenn
angst vor ihnen dein zweiter anzug

war ob schon man nackt war & bloß


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Kommentare zu diesem Text


 Agnete (10.08.22, 19:30)
du zeigst eine Entwicklung auf, walter. Wenn aber die Angst regiert, dann ist es zu spät für eine Entwicklung...
LG von Agnete

 Walther meinte dazu am 11.08.22 um 10:06:
Hi Agnete,
leider ist die angst bereits an vielen orten zurückgekehrt (oder immer noch bzw. wieder normalität). die mäntelchen wiegen im wind. man kann sie sehen. bei sturm knattern sie, als ob geschossen würde.
lg W.

der dichter bedankt sich für die leseempfehlungen!

empfohlen von:
  lugarex,   Agnete,   AZU20,   AlmaMarieSchneider

Antwort geändert am 11.08.2022 um 10:06 Uhr
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