Empathie ? Nicht ganz einfach...
Lebensweisheit zum Thema Gabe
von eiskimo
Anmerkung von eiskimo:
Andere sind ja auch nicht ohne
Kommentare zu diesem Text
Saudade (49)
(31.03.25, 08:10)
(31.03.25, 08:10)
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Schönes Beispiel. Und meine These: Es ist angeboren und deswegen auch nicht aufgesetzt.
Nichts peinlicher als die antrainierte (weil verkaufsfördernde) Zuwendung.
Nichts peinlicher als die antrainierte (weil verkaufsfördernde) Zuwendung.
@ Saudade
Sieht mir ein wenig nach Klischee aus, dieses Angeborene.
Ich habe Kinder schon ziemlich brutal erlebt. Da liegt die ganze Brutalität und Kraft der ungeschliffenen Natur drin. Deswegen halte ich nicht sehr viel von absoluter antiautoritärer Erziehung. Kinder müssen an Gutes herangeführt werden, es muss ihnen vorgelebt werden, wie denn sonst erklärt sich die zum Teil verwahrloste Jugend,
um deren "Schliff" sich keiner gekümmert hat, weil die Eltern mit der Anhäufung materieller Güter beschäftigt waren/sind. Nee, das ist mir alles zu romantisch, das mit der Güte der Kinder und der Weisheit und Reife der Alten prinzipiell. LG Irene
Sieht mir ein wenig nach Klischee aus, dieses Angeborene.
Ich habe Kinder schon ziemlich brutal erlebt. Da liegt die ganze Brutalität und Kraft der ungeschliffenen Natur drin. Deswegen halte ich nicht sehr viel von absoluter antiautoritärer Erziehung. Kinder müssen an Gutes herangeführt werden, es muss ihnen vorgelebt werden, wie denn sonst erklärt sich die zum Teil verwahrloste Jugend,
um deren "Schliff" sich keiner gekümmert hat, weil die Eltern mit der Anhäufung materieller Güter beschäftigt waren/sind. Nee, das ist mir alles zu romantisch, das mit der Güte der Kinder und der Weisheit und Reife der Alten prinzipiell. LG Irene
Saudade (49) schrieb daraufhin am 31.03.25 um 10:19:
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Hier wäre ein Vergleich der jeweiligen großen europäischen Nation von Interesse, wie sich die männlichen und weiblichen Eigenschaften zueinander entsprechen.
Offensichtliche Gefühle, die direkt im Gesicht erkennbar sind, wurde oftmals vermieden, weil es den männlichen starken Eigenschaften widersprach. Die musischen Eigenschaften wurde aber durchaus wertgeschätzt, sodass diese nicht ausschließlich den Frauen vorbehalten waren. Die Offiziere, die das Soldatentum als männliches Betätigungsfeld am vollsten zur Entfaltung der männlichen Eigenschaften betrachteten, beschäftigten sich daneben mit musischen (passiven) Künsten, die das Ideal der Männlichkeit beförderte.
Es wurde als ein Können angesehen in zwei Welten sich zu bewegen; der männlichen als auch der weiblichen Sphären.
Diese zueinander diametrale Modi der Eigenschaften, verschmelzten miteinander, wodurch der männlichen Person die höchsten Ehren zuteil wurden. Die Annahme, dass die Offiziere durch die Übungen von musischen Künsten verweiblicht werden, war also nicht gegeben. Sie wurden gebildeter, weltmännischer angesehen, und insbesondere nicht nur als Beschützer des Landes gesehen, sondern auch als Beschützer der Kultur.
Tanzen, Literatur lesen, Gedichte schreiben, Zeichnen, Musizieren, aber auch notfalls Krieg führen, äußerte sich im Anspruch des Ideals vollkommener Männlichkeit.
Die Empathie beruht auf bekannten Mustern, sie beruht auch auf geteilten Tätigkeitsfeldern und insbesondere auf gemeinsam gesammelten Erfahrungen.
Das sich in den anderen hineinversetzen, gelingt, je nach Situation, wenn ein entsprechender Konsens mit der Emotion hergestellt werden kann, die überhaupt der Vermittler aller Empathie erst ist. Andernfalls verbleibt es bei bloßer leerer Einbildung ohne Konnexion.
Offensichtliche Gefühle, die direkt im Gesicht erkennbar sind, wurde oftmals vermieden, weil es den männlichen starken Eigenschaften widersprach. Die musischen Eigenschaften wurde aber durchaus wertgeschätzt, sodass diese nicht ausschließlich den Frauen vorbehalten waren. Die Offiziere, die das Soldatentum als männliches Betätigungsfeld am vollsten zur Entfaltung der männlichen Eigenschaften betrachteten, beschäftigten sich daneben mit musischen (passiven) Künsten, die das Ideal der Männlichkeit beförderte.
Es wurde als ein Können angesehen in zwei Welten sich zu bewegen; der männlichen als auch der weiblichen Sphären.
Diese zueinander diametrale Modi der Eigenschaften, verschmelzten miteinander, wodurch der männlichen Person die höchsten Ehren zuteil wurden. Die Annahme, dass die Offiziere durch die Übungen von musischen Künsten verweiblicht werden, war also nicht gegeben. Sie wurden gebildeter, weltmännischer angesehen, und insbesondere nicht nur als Beschützer des Landes gesehen, sondern auch als Beschützer der Kultur.
Tanzen, Literatur lesen, Gedichte schreiben, Zeichnen, Musizieren, aber auch notfalls Krieg führen, äußerte sich im Anspruch des Ideals vollkommener Männlichkeit.
Die Empathie beruht auf bekannten Mustern, sie beruht auch auf geteilten Tätigkeitsfeldern und insbesondere auf gemeinsam gesammelten Erfahrungen.
Das sich in den anderen hineinversetzen, gelingt, je nach Situation, wenn ein entsprechender Konsens mit der Emotion hergestellt werden kann, die überhaupt der Vermittler aller Empathie erst ist. Andernfalls verbleibt es bei bloßer leerer Einbildung ohne Konnexion.
Wauww! Da habe ich was gelernt.
Danke für Deine ausführliche Darlegung!
Eiskimo
Danke für Deine ausführliche Darlegung!
Eiskimo
hehnerdreck (67)
(31.03.25, 20:13)
(31.03.25, 20:13)
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Danke für Empfehlung und Kommentar. Wilhelminische Erziehung - müsste die nicht langsam ausgestorben sein, rein vom Alter der möglichen Erzieher?
hehnerdreck (67) meinte dazu am 31.03.25 um 23:42:
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