Herbert von Chinatown
Kurzgeschichte zum Thema Gemeinsamkeit
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Viele kleine Weisheiten eingestreut in eine toll erzählte Geschichte - die Wahl der Hunde-Perspektive gewährt einen neuen Blick auf uns Menschen, wobei: Chinatown ist überall, und auch die mit dem Gift und den derben Stiefeln kommen mir bekannt vor.
LG
Eiskimo
LG
Eiskimo
Dass dir die kleinen Weisheiten aufgefallen sind, freut mich, lieber Eiskimo. Du hast recht: Chinatown ist überall.
Traurige Grüße
Saira
Traurige Grüße
Saira
Eine packende Geschichte, liebe Sigi!
Ein bunt zusammengewürfelter Haufem, der einem im Lauf der Zeilen ans Herz wächst.
:D wie viel Lebensweisheit doch in Hunden steckt...
Liebe Grüße
Stefan
Ein bunt zusammengewürfelter Haufem, der einem im Lauf der Zeilen ans Herz wächst.
Dick ist nur ein anderes Wort für vorbereitet
Liebe Grüße
Stefan
Servus Stefan,
es freut mich, dass dir dieser bunte Haufen nahegekommen ist. Sie halten zusammen, weil sie wissen, was passiert, wenn man es nicht tut.
Bao ist der lebende Beweis, dass Überleben seine eigene Klugheit hat.
Herzliche Grüße
Sigi
es freut mich, dass dir dieser bunte Haufen nahegekommen ist. Sie halten zusammen, weil sie wissen, was passiert, wenn man es nicht tut.
Bao ist der lebende Beweis, dass Überleben seine eigene Klugheit hat.
Herzliche Grüße
Sigi
Herbert, es gibt viel über Menschen und ihre Gifte zu erzählen, da reicht ein Hundeleben nicht aus, auch die 7 einer Katze nicht, aber glaube mir, es gibt sogar Menschen, die das wissen. Helden und Streuner sind wir alle auf diesem Planeten.
Oder wie David Bowie es sagte, just for one day
Oder wie David Bowie es sagte, just for one day
Stimmt – ein Hundeleben reicht nicht, um all das zu erzählen, was Menschen einander und Tieren antun. Aber es reicht, um zu zeigen, wie wenig davon ein Versehen ist.
LG
Saira
LG
Saira
Hallo Saira,
leider kann man "Lieblingstext" nur 1 x anklicken.
Aber ich hab nen Trick:
❦ ❦ ❦ ❦
Wie so oft sprachlos
Der
Hannes
leider kann man "Lieblingstext" nur 1 x anklicken.
Aber ich hab nen Trick:
❦ ❦ ❦ ❦
Wie so oft sprachlos
Der
Hannes
Hallo Hannes,
kreative Lösungen mag ich. Dein Trick hat mir ein Lächeln beschert ... danke dafür.
Liebe Grüße
Saira
kreative Lösungen mag ich. Dein Trick hat mir ein Lächeln beschert ... danke dafür.
Liebe Grüße
Saira
- Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.
- Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen.
Du hat dieses Thema aufgegriffen und eine grandios erzählte Kurzgeschichte daraus gemacht: herzzerreißend, spannend und mit ganz leisem Humor versehen.
Alle Achtung!
Liebe Heidrun,
die Schopenhauer-Zitate benennen es mit einer Klarheit, die weh tut, gerade weil sie so schlicht ist: Mitgefühl ist kein Zusatz zur Moral, es ist ihr Prüfstein. Und wie wir Tieren begegnen, zeigt, wie ernst es uns damit ist.
Herbert ist aus genau diesem Gedanken heraus entstanden. Nicht als Anklagefigur, nicht als Symbol, sondern als stiller Zeuge. Einer, der nicht unterscheidet zwischen „wertem“ und „wertlosem“ Leben, weil ihm diese Trennung fremd ist.
Tierquälerei ist kein Versehen und kein Randphänomen. Sie ist eine Entscheidung, ebenso wie das Wegsehen.
Dass du das so klar benennst und zugleich die leisen Töne der Geschichte wahrgenommen hast, empfinde ich als große Wertschätzung.
Danke für deine Gedanken, für deine Schärfe und für deine Wärme. Sie geben dem Text einen Raum, in dem er weiterdenken darf.
liche Grüße
Sigi
die Schopenhauer-Zitate benennen es mit einer Klarheit, die weh tut, gerade weil sie so schlicht ist: Mitgefühl ist kein Zusatz zur Moral, es ist ihr Prüfstein. Und wie wir Tieren begegnen, zeigt, wie ernst es uns damit ist.
Herbert ist aus genau diesem Gedanken heraus entstanden. Nicht als Anklagefigur, nicht als Symbol, sondern als stiller Zeuge. Einer, der nicht unterscheidet zwischen „wertem“ und „wertlosem“ Leben, weil ihm diese Trennung fremd ist.
Tierquälerei ist kein Versehen und kein Randphänomen. Sie ist eine Entscheidung, ebenso wie das Wegsehen.
Dass du das so klar benennst und zugleich die leisen Töne der Geschichte wahrgenommen hast, empfinde ich als große Wertschätzung.
Danke für deine Gedanken, für deine Schärfe und für deine Wärme. Sie geben dem Text einen Raum, in dem er weiterdenken darf.
Sigi
Antwort geändert am 16.01.2026 um 09:38 Uhr
Moin Sigi,
eine kurzweilige Geschichte von einer zusammengewürfelten bunten Hundetruppe. Liest sich gut und obwohl es sich um nicht so richtig amüsante Schicksale handelt muss man beim Lesen ab und zu schmunzeln und dann erschrickt man.
Tiere machen sich halt gut, die Werbung weiß das, und besonders wenn sie dann noch Herbert, Mila oder Otto heißen, nicht Bello, Waldi oder Purzel. Aber Halt!
Vielleicht ist es ja gar keine Geschichte, sondern eine Parabel auf unsere Gesellschaft, auf das, was sich an ihrem Rand abspielt.
Und dann liest man sie am besten noch einmal.
Herzliche Grüße
TT
eine kurzweilige Geschichte von einer zusammengewürfelten bunten Hundetruppe. Liest sich gut und obwohl es sich um nicht so richtig amüsante Schicksale handelt muss man beim Lesen ab und zu schmunzeln und dann erschrickt man.
Tiere machen sich halt gut, die Werbung weiß das, und besonders wenn sie dann noch Herbert, Mila oder Otto heißen, nicht Bello, Waldi oder Purzel. Aber Halt!
Vielleicht ist es ja gar keine Geschichte, sondern eine Parabel auf unsere Gesellschaft, auf das, was sich an ihrem Rand abspielt.
Und dann liest man sie am besten noch einmal.
Herzliche Grüße
TT
Moin Tasso, mein kluger Freund,
ich danke dir für diese feinsinnige Rückmeldung.
Dieses „Vielleicht“ am Ende deines Kommentars mag ich sehr. Wenn ein Text dazu einlädt, ihn noch einmal anders zu lesen, dann ist etwas Wesentliches in Bewegung geraten.
Herzliche Grüße
Sigi
ich danke dir für diese feinsinnige Rückmeldung.
Dieses „Vielleicht“ am Ende deines Kommentars mag ich sehr. Wenn ein Text dazu einlädt, ihn noch einmal anders zu lesen, dann ist etwas Wesentliches in Bewegung geraten.
Herzliche Grüße
Sigi