FRANZ KAFKAS LETZTER WILLE & DER WORTBRUCH VON MAX BROD

Anekdote zum Thema Erbe/ Testament

von  harzgebirgler

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Verbrenne 🔥 alles, restlos und ungelesen“, verfügte Franz, gezeichnet von der Schwindsucht, auf dem Sterbebett. Ein letzter Wunsch, so klar wie seine Verzweiflung. Tagebücher, Briefe, Manuskripte – all die Zeugnisse seiner gequälten Seele sollten zu Asche werden.

Max Brod versprach es ihm, sah aber nicht den Müll eines Scheiternden, sondern das Gold eines Genies. Als Kafkas Atem stockte, griff Brod nicht nach den Streichhölzern. Er wählte den Verrat aus Liebe.

Er ordnete das Chaos, rettete den

Process und das Schloss vor den 🔥 Flammen. Die Welt erhielt Weltliteratur, doch Kafka blieb im Tode ungehört. Der Freund brach sein Wort, um den Künstler für die Ewigkeit zu bewahren...

https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Brod#Kafkas_Förderer_und_Nachlassverwalter



Anmerkung von harzgebirgler:

Max Brod soll sich verpflichtet gefühlt haben, die literarische Welt auf Leben und Denken Kafkas aufmerksam zu machen, den er als den „größten Dichter unserer Zeit“, nämlich des 20. Jahrhunderts, rühmte. Bereits 1925, ein Jahr nach des Freundes Tod, begann Max Brod mit der Veröffentlichung der Romanfragmente Kafkas.

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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (19.03.26, 18:15)
Kafka war ein Ausnahmekünstler und dennoch. EBricht ein Freund das Wort, das er auf dem Sterbebett gegegen hat? Berührte Grüße von M.
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