Ich hab an sie geglaubt
Monolog zum Thema Täter/Opfer
von eiskimo
Anmerkung von eiskimo:
Kann sein, dass ich das nur geträumt habe
Kommentare zu diesem Text
Salut Eiskimo,
für mich erzählt der Monolog nicht nur von Täter und Opfer, sondern von der menschlichen Sehnsucht, jemandem vertrauen zu können. Da ist Bewunderung, da ist die Bereitschaft, sich mitreißen zu lassen, weil jemand entschlossen wirkt und Sicherheit ausstrahlt.
Das Erschütternde ist für mich die Erkenntnis am Ende: Die Führende ist nicht allwissend, wohl auch nicht böse, sondern selbst blind. Das verändert die Perspektive.
Die Wüste erscheint mir dabei als Sinnbild für den Punkt, an dem alle äußeren Gewissheiten versiegen. Dort fällt die Sonnenbrille, die Maske, das Bild von Stärke und zurück bleibt eine tiefe menschliche Tragik: Zwei Menschen, von denen einer vertraut hat und der andere selbst nicht sehen konnte.
Ein verstörender Text über Vertrauen, Verführung und die Blindheit, die manchmal auf beiden Seiten ihren Platz hat.
Un monologue magnifique!
LG
Saira
für mich erzählt der Monolog nicht nur von Täter und Opfer, sondern von der menschlichen Sehnsucht, jemandem vertrauen zu können. Da ist Bewunderung, da ist die Bereitschaft, sich mitreißen zu lassen, weil jemand entschlossen wirkt und Sicherheit ausstrahlt.
Das Erschütternde ist für mich die Erkenntnis am Ende: Die Führende ist nicht allwissend, wohl auch nicht böse, sondern selbst blind. Das verändert die Perspektive.
Die Wüste erscheint mir dabei als Sinnbild für den Punkt, an dem alle äußeren Gewissheiten versiegen. Dort fällt die Sonnenbrille, die Maske, das Bild von Stärke und zurück bleibt eine tiefe menschliche Tragik: Zwei Menschen, von denen einer vertraut hat und der andere selbst nicht sehen konnte.
Ein verstörender Text über Vertrauen, Verführung und die Blindheit, die manchmal auf beiden Seiten ihren Platz hat.
Un monologue magnifique!
LG
Saira