Farblos blutet der Himmel aus
Aus Wolken
Aufgeschnitten
Mit Blitzen
Mit Brüllen
In Bleigrau
Triefend
Vom Wind getragen
Und beheult
Und um Gitterstäbe dieser Welt
Tropft um grell und dumpf das Nass
Auf Nass
Und verdrängt sich selbst
Von oben
Nach unten
Ein Tropfen zerplatzt
Wie Mienenfelder
Die in Gedanken liegend
Auf ihr Ende warten
Und damit beginnen können
Ein reiner Sand zu sein
Testläufe und Proben
Doch nur ein Traum!?
Stoppen!
Anhalten!
Weder Durchgang
Noch freie Fahrt ...
Im roten Cabriolet
Hellbraune Papiere prüfen
Schwarze Gedanken weise sortieren
Und eine Güteklasse ausstellen
Diese Ideen wie Eier
Rührei
Küken
Bald Hähnchen
Der ewige Kreislauf
Aus Essen und Essen werden
Gefräßige Gullideckel
Trinken das Tauwerk vom Bauwerk
Es rinnt
Es verschwindet
Und in ihm taucht etwas auf
ES ist ein Sarg
Die Natur ist gestorben
An einer Wissenschaft
Die gewissermaßen Vaterschaft war
Bleigrau liegt die hergemachte Masse
So im Kasten
Und Berge von Steinen
Nun in leere Herzen geschüttet
Damit Väterfiguren
Mit Spitzhacke Geröll schlügen
In ihrem Exil
In der Kammer einer Brust um Nebel und Not
Die Natur regt sich und ist doch gestorben
Untot sucht sie uns heim
Damit wir das Heim nie mehr verließen