Über dem Weg hinunter zum Strand
flimmert die Luft in der Mittagshitze
aus Unrat und Dreck am Wegesrand
ragt hier wie dort eine Nasenspitze
glanzlos und stumpf das fleckige Fell
spannt sich um die spitzen Knochen
wie ein abgemagertes Rippengestell
hier haben sie sich scheu verkrochen
Und auf der anderen Seite des Pfades
liegen versteckt unter alten Autoreifen
Cousins und Cousinen zweiten Grades
bekämpfen ihr tägliches Magenkneifen
lecken sich langsam die dürren Pfoten
unten am Strand in der Sonne bleichen
ein paar Fischköpfe neben den Booten
heut wird wieder nicht für alle reichen
Manchmal wenden sie alle zugleich ihr schmales Gesicht
hin zum Blau der Ägäischen See und ihre Augen leuchten
denn am fernen Horizont steigen aus Dunst im Gegenlicht
die Trieren des Themistokles auf aus den Wasserfeuchten
Kurs Salamis erschallen Kommandorufe von Bord zu Bord
sie erschnuppern bis hier wie die Ruderknechte schwitzen
sehen die Rüstungen aufblitzen und verstehen jedes Wort
wenn sie in die Windfetzen hinein ihre Ohren spitzen
Beim Hinunterschleichen gebt gut Acht
denn hinter dem Schatten der Taverne
ist der große gefleckte Hund erwacht
der hat euch Katzen besonders gerne
hat die Nase hoch in die Luft gesteckt
sich geschüttelt gekratzt und gelacht
gegähnt das gewaltige Gebiss gebleckt
er hat schon fünf von euch umgebracht