Was erwartet dich am Ende?

Alltagsgedicht zum Thema Ruhe/ ruhelos

von  EkkehartMittelberg

Lass die Wolken ziehen.
Sie gehen vorbei.

Weine in den Fluss des Vergessens.
Er fließt davon.

Vergiss böse Worte.
Ihre Sprecher werden müde.

Versenke dich in gute Erinnerungen.
Die kann dir keiner nehmen.

Bleibe dir treu.
Du kannst dich nur selbst verändern.

Nimm dir Zeit für das Schöne.
Es ist flüchtig.

Fürchte dich nicht.
Am Ende ist tiefe Ruhe.




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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (20.07.26, 11:25)
Solange wir am Leben sind, ist der Tod nicht da. Ist der Tod eingetreten, existieren wir selbst nicht mehr (nach Epikur (341-270 v. Chr.).

(Und a Ruha herrscht  :)  , das siehst du ganz richtig, denke ich).

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 20.07.26 um 17:00:
Merci, Piccola,
leider betrachten die Meisten die endgültige Ruhe nicht als Wert. Sie wollen mehr.

 harzgebirgler (20.07.26, 14:15)
...gar "Vollendruhe, goldrot" *
die mehr ist als bloß tot.

lg
henning

* Hölderlin,

 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 20.07.26 um 17:05:
Gracias, Henning,
wir wissen freilich nicht, ob uns genügend Bewusstsein verbleibt, um die "Vollendruhe" als Ruhe zu empfinden.
LG
Ekki

 Aber (20.07.26, 17:18)
Großartiger Titel, lieber Ekki, doch neue Antworten finde ich hier kaum.

 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 20.07.26 um 17:35:
Kunst ist keine Doktorarbeit, Aron. Nicht die Novität ist entscheidend, sondern die Gestaltung.

 Aber äußerte darauf am 20.07.26 um 17:47:
Die Gestaltung ist hier überzeugend, nehme meinen Einwand zurück.

 EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 20.07.26 um 19:19:
Deine Souveränität freut mich.
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