Und wieder eins der Verse-Ungeheuer -
es füllt das Blatt mit einer Schlangenlänge.
Ein paar der Zeilen könnten durchaus teuer
und brauchbar sein, doch dem folgt eine Menge
an Strophen, dicht bestückt mit Schwurbel-Trieben,
man muss sich durch ein Worte-Urwald schlagen,
sprich eine Menge Wildwuchs von sich schieben,
aus welchem dauernd neue Triebe ragen.
Die Luft wirkt schwül, die Brust gewinnt an Enge,
weil Wort-Lianen sich um jene winden -
das einzelne Gewächs hat eine Länge,
man könnte Elefanten-Herden binden.
Kein Ausgang mehr in Sicht, nur Schwund der Lichter,
der Magen nimmt ihn übel, diesen Graus -
was bleibt, ist nur der Hilferuf:
Bin Dichter! Wer holt mich jetzt
aus diesem Urwald raus?