Im Worte-Urwald
Gedicht zum Thema Nonsens
von niemand
Kommentare zu diesem Text
Fast bis zur Mitte schaff' ich es zuweilen, mich an solchen Wort-Lianen abzuseilen. Aber oft lass' ich mich nach dem ersten Überblick freiwillig fallen. Dann ist's schneller vorbei mit der Leserei(se)!
Sehe ich auch so.
@ Vaga
ich schaffe es noch nichtmal bis zur Mitte, dann langweilen sie, besonders die von "romantischen Schwurblern" aber egal, sie verstehen es sehr gut sich gegenseitig zu beweihräuchern und ihre Elaborate in den Dichterhimmel zu heben. Und dann auch noch sich gegenseitig zu Meistern zu erklären. Aber wenn es ihnen Freude bereitet, dann sind sie untereinander schon richtig
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
ich schaffe es noch nichtmal bis zur Mitte, dann langweilen sie, besonders die von "romantischen Schwurblern" aber egal, sie verstehen es sehr gut sich gegenseitig zu beweihräuchern und ihre Elaborate in den Dichterhimmel zu heben. Und dann auch noch sich gegenseitig zu Meistern zu erklären. Aber wenn es ihnen Freude bereitet, dann sind sie untereinander schon richtig
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
[...] Und dann auch noch sich gegenseitig zu Meistern zu erklären. Aber wenn es ihnen Freude bereitet, dann sind sie untereinander schon richtig [...]
Genau!
Der eine liebt es minimistisch, der andere üppig. An Dorngeächsen sticht man sich, im Lianengewirr verheddert man sich.
Liebe Irene, deshalb habe ich mich - eine Zeitlang - in Stanzen und Sonetten ausprobiert. Da muss man sich auf das Wesentliche beschränken. Ausnahmen sind vll. erzählende Gedichte, aber bei einem lyrischen Gedicht muss man tatsächlich aufpassen, denn das Ausufern kann auch dazu führen, dass es langatmig und langweilig wird. Schwurbel-Triebe, herrlich! Die Bezeichnung "Gedicht" spricht ja auch für sich. Da ist Dichte gefragt.
Liebe Sonntagsgrüße
Janna
Liebe Sonntagsgrüße
Janna
Sich auf das Wesentliche zu beschränken, liebe Janna, ist für mich die beste Art zu schreiben, was einem nicht unbedingt immer gelingen will. Bei den sogenannten "lyrischen Gedichten" ist es nicht selten der Inhalt, der hahnebüchen klingt. Da wird sich was zusammengedacht, das geht auf keine Kuhhaut. Gott, was haben mein Mann und ich schon über die Schwurbeleien gelacht.
Man hat nicht selten das Gefühl, von endlos, oder je mehr desto qualitativer. Das Gegenteil ist nicht selten der Fall. Was ich auch nicht immer mag, das sind die allzu regelkonformen Dichtereien. Die wirken, wie mit der Nähmaschine zusammengenäht. Man kann sich mit Regeln auch gänzlich verriegeln, sprich jede Freiheit wird abgewürgt, jeder Rhythmus total
eingeengt, jede Melodie [und Lyrik hat ja auch was mit Musik=Lyra]
zu tun. Die Regelkonformen dichten immer so abgezirkelt, so quadratisch, praktisch, gut
Klar, man kann und darf, aber es ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Freier Rhytmus gefällt mir nicht selten besser. Aber sag das mal einem, der sich das Gegenteil angeeignet hat, oder dem es angelernt wurde. Der kommt aus diesen Puschen nicht so leicht raus. Das wird dann zum Evangelium
Alles in allem, ich will nicht mehr weiter quatschen und bedanke mich für Deinen Kommentar. Mit lieben Grüßen in Deinen Abend hinein, Irene
eingeengt, jede Melodie [und Lyrik hat ja auch was mit Musik=Lyra]
zu tun. Die Regelkonformen dichten immer so abgezirkelt, so quadratisch, praktisch, gut
Antwort geändert am 30.08.2026 um 19:57 Uhr
Antwort geändert am 30.08.2026 um 22:40 Uhr
Antwort geändert am 30.08.2026 um 22:40 Uhr