Jetzt aber ran!

Alltagsgedicht zum Thema Gesellschaftskritik

von  niemand



Hach, ist es nicht herrlich zu hetzen -

nicht nur durch die Stadt, nein, im Geist!

Mit manchem sich lustvoll vernetzen,

der immer konform geht und preist,


was man sich durchs Köpfchen lässt gleiten

und gerne mit Wahrheit benennt.

Zwar könnt was Konträres es weiten,

das Hirn, doch das liegt nicht im Trend.


Der Finger zeigt aufs Gegenüber,

dort weilt stets der Böse, der Wicht,

mit dunklen Gedanken, die trüber

noch sind, als novembriges Licht.


Man selber erstrahlt stets in Güte -

den Durchblick gepachtet, fürwahr.

Was andres kommt kaum in die Tüte,

nicht morgen, nicht heut, nicht im Jahr!


Von Gott wurd man schließlich geschaffen,

mit Anrecht aufs ewige Licht

im Kopf. Nur die andern sind Affen -

Primaten beachtet man nicht!



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Kommentare zu diesem Text


 DanceWith1Life (03.09.26, 16:43)
Ich glaube nicht , dass beide Seiten schon eine Ahnung haben, in welche Zwickmühle die fehlende Selbsterkenntnis dieses Szenario gebracht haben.
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