Ene, mene ...

Alltagsgedicht zum Thema Gesellschaftskritik

von  niemand



Ene, mene, mane, muh,

alle dürfen, doch nicht du!

Schwing drum deine Beene, Zweck

dessen: Hier muss eene weg!


Ene, mene, mane, mang,

ich bestimm das, Gott sei Dank!

Ene, mene, mane, hier

ist kein Platz, räum das Revier!


Ene, mene, mane, mut,

du bist schlecht und ich bin gut.

Ene, mene, Meucheln? Nein! -

[Ach, wie schön kann Heucheln sein!]


Ene, mene, Stock und Stein -

will hier eene Opfer sein?

Ene, mene, gib doch Ruh -

ich bin Opfer, Täter du!





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Kommentare zu diesem Text


 Wastl (16.10.26, 16:26)
Ja, das mit der ständigen Opfer-Täter-Umkehrung feiert inzwischen immer mehr und mehr und weitere, rekordverdächtige Höhepunkte. Man kommt mit dem Zählen gar nicht mehr nach.

Lieben Gruß

Wastl

 niemand meinte dazu am 16.10.26 um 18:33:
Ja, diese Opfer-Täter-Umkehrung feiert inzwischen in der Tat
rekordverdächtige Höhepunkte. Das ist wie eine Volkskrankheit.
Mit liebem Dank und Grüßen zurück, Irene    :)
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