Voll die Güte!

Alltagsgedicht zum Thema Gesellschaftskritik

von  niemand



Sieht wer eine Tat bei andern

[eine sicher nicht sehr gute]

kann er wunderbar mäandern,

schauen, dass man sich gleich spute,

was da schief lief, kollektiv,

abzumildern und zu schildern


Täter seien halb so schlecht -

hach! der Gutmensch ist gerecht!


Doch verspürt er selbst solch Tat,

wird er schmaler, jener Grat

des Verständnisses, der Güte.

Milde kommt nicht in die Tüte,

bei solch scheußlicher Bagage!

Da gerät man leicht in Rage

und verlangt, in Gottes Namen,

solchen Unhold zu verdammen -

was man kollektiv dann tut.


Tja, der Gutmensch ist halt gut!





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Kommentare zu diesem Text


 Aber (14.06.26, 11:06)
Lass gut sein, liebe Irene, mein Beliebtheitsgrad bleibt eh im Keller.

 niemand meinte dazu am 14.06.26 um 11:10:
Gebe bitte nichts auf Beliebtheitsgrade, Die taugen nichts, Aron   ;)

 Aber antwortete darauf am 14.06.26 um 11:19:
Na gut, aber ich hätte schon gern mehr Kommentare und Empfehlungen.

 niemand schrieb daraufhin am 14.06.26 um 11:23:
Soll ich ein paar Sockenpuppen kreieren? Vielleicht nebst "niemand"
als "einer", oder "solcher", oder "irgendwer" mich vervielfältigen?
Das fiele aber auf   ;)
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