Offener Brief an die Kühltheken-Häcker
Satire zum Thema Sinn/ Sinnlosigkeit
von eiskimo
Anmerkung von eiskimo:
Ich hoffe ja noch auf ein Bekennerschreiben, das unseren Drang, regelmäßig zu essen, explizit entlarvt.
Kommentare zu diesem Text
Wieso sind Gefrierschränke online?
Vor 3 Wochen passierte das gleiche, die waren gewarnt.
Als es noch kein Internet gab, haben Gefriertheken problemlos funktioniert.
Also bitte, offline gehen und gut ist.
Vor 3 Wochen passierte das gleiche, die waren gewarnt.
Als es noch kein Internet gab, haben Gefriertheken problemlos funktioniert.
Also bitte, offline gehen und gut ist.
Warum Gefriertheken heute „online“ (vernetzt) sind
• Automatische Nachweise: Gesetzlich vorgeschriebene Temperaturprotokolle werden sekündlich digital erfasst – das spart den Mitarbeitern das manuelle Aufschreiben per Klemmbrett.
• Notfall-Alarme: Fällt eine Kühlung nachts oder am Wochenende aus, benachrichtigt das System sofort automatisch den Notdienst, um die Ware zu retten.
• Smarte Spargründe: Die Kühlleistung und das Abtauen werden automatisch an die Auslastung und aktuelle Strompreise angepasst.
Warum geht man nicht einfach wieder komplett „offline“?
Ein Verzicht auf die Vernetzung ist für Supermärkte unwirtschaftlich. Der manuelle Kontrollaufwand wäre zu hoch und das Risiko unbemerkter Ausfälle zu groß. Die Lösung ist kein dauerhaftes Offline-Gehen, sondern ein besserer Offline-Notbetrieb: Die Geräte müssen so programmiert sein, dass sie bei einem Internetausfall einfach autark auf der letzten sicheren Temperatur weiterkühlen.
@ Juli
Hier antwortet der Mensch und nicht die autonome Kunst
• Automatische Nachweise: Gesetzlich vorgeschriebene Temperaturprotokolle werden sekündlich digital erfasst – das spart den Mitarbeitern das manuelle Aufschreiben per Klemmbrett.
• Notfall-Alarme: Fällt eine Kühlung nachts oder am Wochenende aus, benachrichtigt das System sofort automatisch den Notdienst, um die Ware zu retten.
• Smarte Spargründe: Die Kühlleistung und das Abtauen werden automatisch an die Auslastung und aktuelle Strompreise angepasst.
Warum geht man nicht einfach wieder komplett „offline“?
Ein Verzicht auf die Vernetzung ist für Supermärkte unwirtschaftlich. Der manuelle Kontrollaufwand wäre zu hoch und das Risiko unbemerkter Ausfälle zu groß. Die Lösung ist kein dauerhaftes Offline-Gehen, sondern ein besserer Offline-Notbetrieb: Die Geräte müssen so programmiert sein, dass sie bei einem Internetausfall einfach autark auf der letzten sicheren Temperatur weiterkühlen.
@ Juli
Hier antwortet der Mensch und nicht die autonome Kunst
Antwort geändert am 04.11.2026 um 08:19 Uhr
Ein Verzicht auf die Vernetzung ist für Supermärkte unwirtschaftlich.
wenn das so ist, können die es sich leisten, tonnenweise Waren zu entsorgen? Genau das ist der neue Preis für die Vernetzung.
KI wird immer ein Schlupfloch finden bei Vernetzung, und sei es um 1000 Umwege.
Antwort geändert am 04.11.2026 um 08:37 Uhr
Das ist genau der blinde Fleck in dieser angeblichen Wirtschaftlichkeitsrechnung. Klar können die Supermarktketten das finanzieren – dafür gibt es Betriebsunterbrechungs- und Cyber-Versicherungen, die den Schaden auffangen. Der finanzielle Verlust wird einfach als Betriebsrisiko verbucht oder über die Versicherungsprämien letztlich wieder auf die Preise für uns Endverbraucher umgelegt.
Das zeigt doch nur, wie pervers das System kalkuliert ist: Es ist für die Konzerne billiger, das Risiko tonnenweise vernichteter Lebensmittel in Kauf zu nehmen und sich gegen Hacker zu versichern, als den Mehraufwand für Personal zu bezahlen, das die Kühlketten noch händisch kontrolliert. Die Vernetzung rechnet sich für sie betriebswirtschaftlich selbst dann noch, wenn ab und zu alles in die Tonne wandert. Dass dabei massenhaft Nahrungsmittel vernichtet werden, taucht in deren Excel-Tabellen eben nicht als moralischer Posten auf.
---
KI braucht's dafür nicht mal.
Das zeigt doch nur, wie pervers das System kalkuliert ist: Es ist für die Konzerne billiger, das Risiko tonnenweise vernichteter Lebensmittel in Kauf zu nehmen und sich gegen Hacker zu versichern, als den Mehraufwand für Personal zu bezahlen, das die Kühlketten noch händisch kontrolliert. Die Vernetzung rechnet sich für sie betriebswirtschaftlich selbst dann noch, wenn ab und zu alles in die Tonne wandert. Dass dabei massenhaft Nahrungsmittel vernichtet werden, taucht in deren Excel-Tabellen eben nicht als moralischer Posten auf.
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KI braucht's dafür nicht mal.
Antwort geändert am 04.11.2026 um 08:59 Uhr
Der materielle Schaden ist ärgerlich.
Die eigentliche Frage lautet für mich, den Menschen:
Hybride Kriegsführung oder Warnung?
Nicht die Gefriertruhe ist das Ziel,
sondern das Vertrauen in die Sicherheit der Infrastruktur.
Die eigentliche Frage lautet für mich, den Menschen:
Hybride Kriegsführung oder Warnung?
Nicht die Gefriertruhe ist das Ziel,
sondern das Vertrauen in die Sicherheit der Infrastruktur.
Unsere moderne Lebensweise bietet Angriffsfläche en masse - kranke Hirne können sich austoben. Wirksamer Schutz wird teuer.