Wahrscheinlich schmelzen die Gletscher weltweit noch schneller als von den Experten befürchtet.
Wahrscheinlich sind die Meere mit viel mehr Plastik verseucht als bislang bekannt.
Wahrscheinlich nehmen wir in Deutschland über die Nahrungskette deutlich mehr Giftstoffe zu uns als die Behörden zugeben.
Wahrscheinlich ist der Grad der politischen Verdrossenheit im Land unter Kanzler Merz noch einmal um etliche Prozentpunkte angestiegen.
Wahrscheinlich haben sich Mafia und die migrantischen Clans schon viel mehr Immobilien unter den Nagel gerissen als wir alle ahnen.
Wahrscheinlich ist der Glaube an unser Land und die Qualitäten, die es einst hatte, längst dahin. Und wahrscheinlich ist das immer mehr Menschen hier völlig egal.
Ja, wahrscheinlich gehen wir ganz schrecklichen Zeiten entgegen. Und höchstwahrscheinlich ist „gehen“ dabei der falsche Ausdruck. Wir hasten.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir bald zurückschauen auf scheinbar unbeschwerte Zeiten, irgendwann, als die Dinge sich nur in Zeitlupe veränderten.
Aber entgegen all dieser- manchen ja geradezu lieb gewordenen- Untergangslyrik mache ich gleich eine Flasche Macon Village auf, einen 2018er. Der Weltuntergang muss noch zwei, drei Gläschen warten.