mann im mond

Prosagedicht zum Thema Erinnerung

von  Perry

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erzähl deine geschichte solang die erinnerungen an den 
jungen in den 50igern noch vorhanden sind der heimlich
unter einer brücke rauchte und schwarzgefischtes grillte

später motorisiert land und leute erkundete sich nachts
in weltraumabenteuer stürzte bis er schließlich gelandet
seine liebe fand und lebte bis das schicksal sie ihm entriss

heute sitzt er auf einem lyrischen mond umkreist täglich
die erde blickt mal dunkel mal hell auf das verstörende
treiben fragt sich was haben wir nur verkehrt gemacht



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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (15.04.25, 12:09)
Hallo Manfred,

die Entwicklung vom jugendlichen Leichtsinn hin zu einer fast schon schwermütigen Stimmung in einer Welt, die sich auch nicht gerade in die richtige Richtung dreht, hast du eindrucksvoll geschildert. Ein starkes Gedicht!

Liebe Grüße, 
Dirk

 Perry meinte dazu am 16.04.25 um 13:02:
Hallo Dirk,
ja, die Welt dreht sich weiter und der Blick vom "lyrischen Mond" aus, gibt dem LI die Möglichkeit mit Abstand auf sein Leben zu blicken.
Danke fürs positive Feedback und LG
Manfred
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