wolfszeit

Prosagedicht zum Thema Mond/ Sterne

von  Perry

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einst sahen wir zusammen in den sonnenuntergang
ließen uns mit der rot leuchtenden scheibe in eine
nacht erwartungsvoller nähe und hingabe sinken

die wunder des universums schienen so nah mit den
sternen als geleitlichter war der volle mond unser
sehnsuchtsziel und wir ließen die gedanken fliegen

mittlerweile ist die sommerwärme einer herbstlichen
kühle gewichen und ich heule allein lunas bleiches
gesicht an warte bis sich neues morgenrot bahn bricht



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (13.09.25, 11:27)
noch ein Wolf... Lächeln und verständnisvoll nick von M:

 Perry meinte dazu am 13.09.25 um 20:17:
Hallo Monika, 
der "heulende" Wolf findet sich öfter in künstlerischen Werken meist als Sinnbild für Wehmut etc., dabei hat er selbst keine Beziehung zum Vollmond, er nutzt lediglich die klaren Nächte sich mit seinen Artgenossen zu verständigen. 
Danke fürs Reinschauen und LG
Manfred

Antwort geändert am 13.09.2025 um 20:20 Uhr

 Eigenlicht antwortete darauf am 14.09.25 um 00:50:
Immer, wenn ich "Wolfszeit" lese, ergänze ich in Gedanken "Beilzeit". Konnte daher erst keinen Bezug zwischen Gedicht und Titel herstellen, aber das hast du ja schon aufgeklärt.

Die letzte Zeile ist mir klanglich zu hart, was allerdings nicht zu sehr ins Gewicht fällt.

Hübsch geworden.

 Perry schrieb daraufhin am 14.09.25 um 13:18:
Hallo Eigenlicht, 
Danke fürs Feedback!
Meinst Du mit "Wolfszeit, ... Beilzeit" den Song "Wolfzeit von Sleipnir? Ich kannte ihn bisher nicht, aber Rechtsrock ist auch nicht mein Ding!
Dass die letzte Strophe ins "Nüchterne" wechselt, ist der Thematik geschuldet.
LG
Manfred

Antwort geändert am 14.09.2025 um 13:19 Uhr
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