Klage eines Blümchendichters

Gedicht zum Thema Schreiben

von  niemand

Egal wie oft mein Dichterherz hier lettert,
man prügelt auf mich ein, von A bis Zett
und spricht, mir hängt vorm Kopfe jenes Brett,
das mir die wahre Welt verstellt, drum wettert

auch jeder, dessen Weltsicht nicht so süßig,
nicht so verklärt aus blauer Tinte springt.
Ein Beispiel sei mir solches, unbedingt,
doch mir gelingt das nicht und darum büß ich,

für die naive Art des Weltbetrachtens,
für all die Verslein, welche oft komplett
mein innres Wesen spiegeln. Gerne hätt

ich viel mehr Biss, jedoch meines Erachtens,
ist jeder so, wie Gott ihn schuf. Ich wett,
es gibt bald Dresche, denn ich bin so nett.

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Kommentare zu diesem Text


 Peer (04.08.21)
Liebe Irene,
es wäre schrecklich, wenn wir alle Pessimisten oder "Realisten" wären. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille, und jeder, ob Pessimist oder Optimist betrachtet die Welt auf seine Weise richtig. Nur der Optimist hat den Vorteil, dass er Möglichkeiten sieht.;-)
LG Peer

 niemand meinte dazu am 04.08.21:
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, lieber Peer, darum
schweige ich jetzt danke und grüße Dich lieb zurück, Irene

 Agnete (04.08.21)
ich schenk dir eine Rose, Blümchendichter. Schnüffs. Klasse ironisches Sonett liebe Irene. LG von Monika

 niemand antwortete darauf am 04.08.21:
Dankeschön! liebe Monika. Der Blümchendichter dankt ebenso,
hält sich aber bedeckt, doch die Rose hat er fix genommen
der Schlawiner. Mit lieben Grüßen zurück, Irene

 Didi.Costaire (04.08.21)
Genehmigt!

Liebe Grüße,
Dirk

 niemand schrieb daraufhin am 05.08.21:
Das freut mich und den Blümchendichter
Mit lieben Grüßen und Dank, Irene
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