Dystopie politischer Entwicklungen

Erörterung zum Thema Politik

von  uwesch

Dieser Text ist Teil der Serie  POLITIK UND GESELLSCHAFT

Die Kollegin Weißgenau aus der Projektgruppe Zukunft postuliert am Ende des Meetings, dass die Gestaltung der Zukunft nicht unsicherer ist als die des Untergangs der Welt. Sie hat in Seminaren und Meetings gelernt, dass Positionen verhandelbar sind und glaubt, dass es für die Erde noch Rettung gibt, die Menschheit überleben wird.

Unsere modernen Gesellschaften sind i.d.R. nicht kollektiv organisiert. Erkenntnisse können aus verschiedenen Bereichen immer wieder neu diskutiert werden, da es viele Rückkopplungseffekte gibt, die es zulassen, dass Planverfahren letztendlich immer wieder an Gegebenheiten angepasst werden können. Natürlich kann das in manchen Fällen sehr teuer werden.

Selbst autoritäre Systeme kommen nicht umhin, scheinbar absolut geglaubte Fakten zu korrigieren. Ein einfaches Durchregieren nach Gusto eines Herrschers ist nicht mehr opportun, auch wenn es immer wieder (z.B. heute unter Putin) geschieht.

Die westlichen Demokratien können mit ihrer Arbeits- und Gewaltenteilung größere Potentiale erschließen, was allerdings immer noch erhebliche negative ökologische Folgen hat. 

Darauf versuchen Umweltbewegungen mit vielfältigen Aktionen aufmerksam zu machen.

 



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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (22.01.23, 14:53)
Hallo Uwe,
ein Denkanstoß zur Erörterung eines schwierigen Themas. Dein gedanklich klarer Text hat aus meiner Sicht nur deshalb bisher keine Beachtung gefunden, weil vielen der Begriff Dystopie unbekannt ist.

LG
Ekki

 uwesch meinte dazu am 22.01.23 um 18:12:
Wenn´s etwas akademischer wird, scheint es in der Tat weniger Lese-Interessent*innen zu geben.
Na ja, soll eher die Ausnahme bei meinen Texten,  aber muss auch mal sein.
Dank Dir für Deine Empfehlung und LG Uwe
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