Tangiert vom Krieg

Skizze zum Thema Philosophie

von  S4SCH4

1. Zum Krieg auf ausländischem Terrain, sofern man diesem etwas beisteuert und ihn unterstütz:
Wer ist man, sich anzumaßen, zu verstehen, das dass was in der Fremde/Ferne - mag sie auch noch so zugewandt einer Heimat sein - passiere, etwas sei, das man mit nahen/heimatlichen Mitteln zu bearbeiten hätte;  und das man dabei meine, kulturell und geopolitisch, auf gleicher Höhe zu sein mit jener "Fremde/Ferne"?

2. Zum Krieg auf ausländischem Terrain, sofern man diesem nichts beisteuert und ihn unterstützt:
Wer ist man, sich vorzuschreiben, das die kulturellen und geopolitischen Errungenschaften über grundlegendem Menschenverstand und Instinkten (Angst) stünden und ein Handeln bzw. ein Eingreifen nicht möglich machten?

Soweit die gespreizten Beine, ein Spagat in der Luft und an zwei gleichen Ringen gehalten.
Ringen tut es auch an der Tür, "es bedürfe Antworten", sagt jemand, ein hoher Diplomat, doch der Staatschef winkt ab, ein anderer zieht an einer Zigarette, im einem Etui hätte er noch genug für circa zwei Stunden. Die Lunte brennt, die Frischluft steht, nun bis auf das besagte Handwinken, das von Zeit zu Zeit erfolgt. Wieviel Rauch verträgt der Raum, wie oft ließe sich abwinken, was zirkuliert und vor allem: Wer will am Ende, wer sein?

 
Schließlich heißt es doch auch: Moral (2) gegen Ethik (1), das mittels Strategie, die ferner im Zuge einer Ausführung an 1. und/oder 2. nagt und sie zersetzt oder sie untermauert.
- Kann man dabei ewig gewinnen und einen "Gleichstand" halten?
- Gibt es diese glückliche Straße mit dem goldenem Kopfsteinpflaster (während es nebenher schon dröhnt)?
- Man hört immer wieder: "Verlieren gehöre zum gewinnen dazu!". Wie bringt man sowas (s)einer Moral und (s)einer Ethik bei, also das sie auch mal zu verlieren habe? Regelt und bezahlt/en das schließlich der/die Körper?

Der vereitelte Leib als Zahlmeister für eitlen Verstand?


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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (19.03.25, 22:40)
Ethik und Krieg haben für mich nichts miteinander zu tun, Sascha...Krieg hat keine Moral und keine Ethik, denn er macht Menschen zu Unmenschen. Angreifer wie auch Verteidiger.
Und deshalb plädiere ich schon 53 Jahre lang: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
lG von M.

 S4SCH4 meinte dazu am 19.03.25 um 22:45:
Ja, so einfach kann es sein, ist es aber doch oft nicht.
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