Mitgefühl Güte und Weisheit

Predigt zum Thema Frieden

von  LotharAtzert

Gierig sind Unwissende, voller Haß sind Unwissende und die das nicht verstehenden Kritiker sind Unwissende. Alle weiteren Geistesgifte, als da sind: Neid, Eifersucht, Stolz, Zorn etc. sind Belege oder Zeichen von Unwissenheit bei jenen, die dementsprechendes ausüben.

 

Gier ist umzuwandeln - in Mitgefühl. (Amitabha- Unterscheidende Weisheit)

Hass und Zorn sind umzuwandeln - in Güte. (Akshobya - Spiegelgleiche Weisheit)

Unwissenheit ist umzuwandeln - in Wissen, bzw. Weisheit. (- Vairocana -Dharmadathu Weisheit)

Bei sich selbst ist Gier leicht zu entdecken, jedendalls die gröberen Formen, wie sie im Geschlechtstrieb nur schwer zu bändigen sind, doch das Feintuning ist ohne Abstand zu sich selbst nicht mehr erkennbar, - man erkennt es dafür bei anderen, also das Verdrängte und so kommen wir zum eigentlichen - der Unwissenheit.

Was ich bei anderen sehe, also die äußere Welt, ist, was ich in mir irgendwann einmal verdrängte. Die Gierigen sind dann immer die anderen, deren anderer bin ich für sie. Und mit Haß ist es dasselbe. Solange die Unwissenheit besteht, zeigt man sich bei Gierdominanz und verbergen sich die Haßdominanten alle, - wir alle, die wir unwissend sind und viele Unwissende nennen das Blödsinn, oder krempeln gleich die Ärmel hoch kommen mit Hegel, mit Kant, die Blbeltreuen jagen Ketzer durch die Straßen. …

Hilft nur nichts. Wahrer Friede fängt bei mir, bei jedem selbst an. Mitfühlen will ich, denn alle empfinden Schmerz und Freude, wie ich. Güte  ausüben und die fünf Dhyanibuddhas mit ihren Weisheiten ehren, sie in mir und allen Wesen als wirklich wirksame Urkräfte erfahren.  - Schon von ihnen zu sprechen, setzt Heilendes ingang, sie mit Namen zu kennen ist unbezahlbar; kostbarer als aller Besitz. OM AH HUNG




Anmerkung von LotharAtzert:

Vairocana, Buddha der Dharmadathu-Weisheit

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Kommentare zu diesem Text


 Pearl (06.01.26, 16:11)
Lieber Lothar, in diesem Sinne wünsche ich dir ein von Mitgefühl, Güte und Weisheit erfülltes 2026 《♡》

Schön, dass es dich hier und überhaupt gibt...

Stefanie

 DanceWith1Life (06.01.26, 17:41)
Die Verstrickungen in denen sich ein Mensch oft ohne das wirklich wahrzunehmen wiederfindet, sind von subtil bis gnadenlos, das weiß eigentlich jeder, der sich schon fragte, wie etwas das ihm Unbehagen bereitete, eigentlich passieren konnte. Sich an befreiende Wesenheiten zu erinnern, eine Praxis so alt wie die Menschheit, nehme ich mal an. In diesem Sinne, auch von mir ein gutes Neues.
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