Arschlöcher, philosophisch betrachtet

Aphorismus zum Thema Betrachtung

von  EkkehartMittelberg

1. Wenn ein Arschloch sich entwickelt, erhält es ein Arschgesicht.
2. Wo ein Loch ist, ist nichts. Deshalb kann ein Arschloch keinen Charakter haben.
3. Wer einem Arschloch zu nahe kommt, kann reinfallen.
4. Ein Arschloch mit Macht kann einen Staat ruinieren.
5. Gleich und gleich gesellt sich gern, das gilt auch für Arschlöcher.


Bildquelle: Pixabay, 1tamara2-ai-generated-8831038_1920


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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (04.05.26, 07:15)

Du hast sowas von Recht! Echt getz!

  • Schon Harzgebirglers Heidegger stellte die radikale Frage: „Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?“. Das Nichts ist somit der Hintergrund, vor dem alles Seiende (die Dinge) überhaupt als existent bewusst wird.

  • So isses bestimmt auch mit dem Arschloch an sich.  :D

    Lachende Grüße
    Piccola


  •  EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 11:11:
    Gracias, Piccola,
    ohne die richtige Philosophie
    ergründet man ein Arschloch nie.
    Beste Grüße
    Ekki

     Aber antwortete darauf am 04.05.26 um 16:29:
    Mensch, Ekkehart, Du hast uns allen die Augen geöffnet - nun wissen wir, warum sich unser beider Wege immer wieder kreuzen ...

     EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 04.05.26 um 20:11:
    Hallo Aron, manchmal war es amüsant.

     franky (04.05.26, 08:43)
    Hi lieber Ekki,
     
    Mit Gesichtsfächer weggefächert!
    Die sind doch alle Arschgelöchert.
     
    Grüße von Franky

     EkkehartMittelberg äußerte darauf am 04.05.26 um 11:15:
    Hallo Franky,
    willst du problemlos überwintern,
    gesell dich einem feinen Hintern.
    Gruß
    Ekki

     Saira (04.05.26, 09:04)
    Oh, Ekki, was für ein großes Thema am Montagmorgen. Nun habe ich Zwerchfellzuckungen und sage „Danke“!  :ermm:

    Mein Reden: 

    Wer einem Arschloch zuhört, erfährt nie etwas Neues, aber garantiert, wie groß es sich selbst hält.

    Lachend grüßt dich
    Sigi

    Kommentar geändert am 04.05.2026 um 09:04 Uhr

     EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 04.05.26 um 11:21:
    Grazie, Sigi, so ist es:
    Die Arschlöchern lauschen,
    möchten ihr Ego eintauschen.

    Die Arschlöcher säuseln,
    doch die Unbestechlichen ziehen vorbei.

    Abstinente Grüße
    Ekki

     Saira meinte dazu am 04.05.26 um 13:27:
    So isses!  8-)

     Teo (04.05.26, 09:23)
    Moin Ekki,
    das sind bedeutende Aphorismen.
    Manche Zeitgenossen passieren diese Pforte mehrmals täglich.
    Passieren...von Passage.
    Es grüßt 
    Teo

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 11:24:
    Spassibo, Teo,
    wer diese Pforte mehrfach passiert,
    merkt nicht, dass er angeschmiert.

    Lachende Grüße
    Ekki

     Didi.Costaire (04.05.26, 09:35)
    Hallo Ekki,

    es gibt nichts Gutes über Arschlöcher zu berichten und dennoch werden sie anscheinend immer mehr. 

    Liebe Grüße, 
    Dirk

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 13:48:
    Merci, Dirk,

    Arschlöcher haben es leicht, sich zu vermehren, weil sie für nichts Verantwortung übernehmen.

    Liebe Grüße
    Ekki

     Oggy (04.05.26, 12:58)
    Völlig abseits eines Anfalls von Mitleid mit den Genannten:
    Sind Arschlöcher im Grunde nicht arme Säue?

    Punkt 2: Hihihi.
    Punkt 4: Das haben wir schon oft genug gesehen...
    Zu Punkt 5: Davon könnte ich ein Lied singen.

    LG,
    Ogg

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 13:52:
    Gracias Oggy,

    wer charakterlos ist, also keine Persönlichkeit hat, ist tatsächlich eine arme Sau.

    LG
    Ekki

     Moppel (04.05.26, 14:55)
    tja, das lustige daran ist, dass das Arschloch an sich sich nie für ein solches hält...
    Schon verzwickt, die Sache, Ekki :D lG von M.

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 16:06:
    Das stimmt, Monika,
    wenn Arschlöcher zur Selbsterkenntnis fähig wären, gäbe es vielleicht weniger.
    LG
    Ekki

     Moppel meinte dazu am 04.05.26 um 20:02:
    maybe... ;)

     harzgebirgler (04.05.26, 16:36)
    Hallo Ekki,


    DIE KI SAGT ZUM THEMA:


    Das umgangssprachliche „Arschloch“ wurde tatsächlich bereits philosophisch erörtert, insbesondere in dem Werk Assholes: A Theory“ (deutsch: „Arschlöcher: Eine Theorie“) von Aaron James.
    Hier ist eine Zusammenfassung der philosophischen Analyse:
    • Definition des „Arschlochs“: Laut James ist ein Arschloch jemand, der sich systematisch Sonderrechte herausnimmt, die andere stören, und dies aus einem tief verwurzelten Anspruchsdenken heraus tut. Das Arschloch ist immun gegenüber Reklamationen oder Einwänden anderer, da es sich für etwas Besseres hält.
    • Der Kern des Verhaltens: Der Kern des „Arschloch-Seins“ ist ein überhöhtes Selbstbild. Ein Arschloch sieht sich selbst als denjenigen, der „den letzten Schluck Milch verdient hat“, während andere als lästig oder minderwertig empfunden werden.
    • Abgrenzung: Vom Soziopathen unterscheidet sich das Arschloch James zufolge nur dadurch, dass es sich an Gesetze hält, moralisch aber eine „Ich-zuerst“-Haltung an den Tag legt.
    • Philosophische Relevanz: Die Analyse von James betrachtet das Arschloch als ein soziales Phänomen, das besonders im modernen Kapitalismus und in einer Kultur des Narzissmus gedeiht.
    Zum Begriff „Arschgesicht“ gibt es weniger akademische Literatur, er wird jedoch oft in ähnlichem Kontext als Synonym für eine zutiefst beleidigende, hinterhältige oder unsoziale Person verwendet, was ebenfalls unter die Definition von James fällt.“
    ICH FRAGTE DANN: UND WIE WIRD EIN WEIBLICHES 'ARSCHLOCH' GENANNT?
    DROB DIE KI:


    Interessanterweise gibt es auf diese Frage zwei Antworten: eine grammatikalisch-umgangssprachliche und eine, die direkt aus der philosophischen Analyse von Aaron James hervorgeht.
    1. Die philosophische Perspektive (nach Aaron James)
    In seiner Theorie des Arschlochtums stellt Aaron James fest, dass der Begriff im Sprachgebrauch meistens auf Männer angewendet wird. Er diskutiert jedoch explizit, wie man eine Frau nennt, die dieselben Kriterien erfüllt (systematisches Einfordern von Sondervorteilen aus einem Gefühl der Berechtigung heraus):
    • Der Begriff „Arschloch“ bleibt anwendbar: James argumentiert, dass Frauen ebenso ein „Arschloch“ sein können, da sie dieselbe moralische Blindheit gegenüber den Ansprüchen anderer zeigen können.
    • Abgrenzung zur „Bitch“: James zieht hier eine feine Linie. Er behauptet, dass der Begriff „Bitch“ im Englischen (und oft auch im deutschen Sprachgebrauch) oft jemanden beschreibt, der eher hinter dem Rücken agiert, während das „Arschloch“ seine Ignoranz und Arroganz offen und „unverfroren“ (brazen) zur Schau stellt.
    2. Die sprachliche Perspektive
    Im Deutschen ist das Wort „Arschloch“ ein Neutrum (das Loch). Es ist daher grammatikalisch geschlechtsneutral und kann problemlos auf alle Personen angewendet werden. Dennoch greift die Umgangssprache bei Frauen oft zu spezifischeren (und meist noch abwertenderen) Begriffen:
    • Miststück / Mistkuh: Häufige weibliche Entsprechungen für jemanden, der sich moralisch verwerflich oder arrogant verhält.
    • Bitch: Aus dem Englischen übernommen, wird es oft als das „weibliche Äquivalent“ zum Arschloch wahrgenommen, trägt aber meist eine zusätzliche sexistische Komponente (Bezug auf Promiskuität oder Aggressivität).
    • Arschkuh: Eine direkte, wenn auch eher plumpe, Feminisierung.
    Fazit: Philosophisch gesehen bleibt eine Frau, die sich wie ein Arschloch verhält, schlicht ein Arschloch – denn das zugrunde liegende Fehlverhalten (das unberechtigte Einfordern von Privilegien) ist nicht an ein Geschlecht gebunden.“


    LG
    Henning

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 23:43:
    Vielen Dank, Henning, die KI reagiert sachlich und ich kann ihr nur zustimmen.

    Beste Grüße
    Ekki

     plotzn (04.05.26, 19:21)
    Servus Ekki,

    frei nach der Defintion einer Kette (Loch an Loch und hält doch), sind ganze Arschketten nicht unwahrscheinlich.

    Liebe Grüße
    Stefan

     EkkehartMittelberg meinte dazu am 04.05.26 um 23:49:
    Grazie, Stefan,
    diese Arschketten sind überall im Umlauf und die Vesuchung ist groß, sie sich umzuhängen.

    Liebe Grüße
    Ekki
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