Girolds Sein steht auf der Kippe -
er steckt voll im Dispo drin.
Auf die Hilfe seiner Sippe
noch zu hoffen, macht kaum Sinn.
Ruhfuss murmelt stets: Ich chille!
Daddelheid hängt nur im Netz.
Schnorrbert fehlt zur Tat der Wille -
Schwalltraut bringt nichts als Geschwätz.
Leberhart denkt nur ans Saufen,
Pferdinand wünscht sich ein Pferd,
Schmalfons kennt nur Jogging-Laufen,
Schwerhard ist zu feist genährt.
Schreimund ist nicht in der Lage
fürs Gespräch, somit kein Hit.
Gaudeamus schrieb die Tage:
Studium Quatsch! Igitt-igitt!
Überzug des Dispos? Offen!
Spricht der Herr im Nadelstreif.
Girold kann auf eine hoffen:
Prosalinde, dichtungsreif,
bringt ihm Aussicht auf die Wende -
lindert somit Girolds Pein.
Ihr Roman nennt sich „Mein Ende“
Girold hofft, das trifft nicht ein.