Wenn jemand „Ja“ sagt, und jemand anderen animierte oder inspirierte auch „Ja“ zu sagen, meinen sie noch lange nicht „Ja“.
Das heißt: alles bleibt auf ewig notwendigerweise unvollständig. Es gibt in der Menschheit kein erschöpfendes Potential. (siehe auch Sartre: erst durch sein Handeln und seine Entscheidungen bestimmt der Mensch, wer er ist)
Doppeltes Paradoxon: Vollständig empfindet der Mensch sich oft mit einem Gedanken allein (ein einzelnes „Ja“) und er wird notwendigerweise unvollständig, sobald er diesen mit anderen teilt. (wie gerade ausgeführt) Jedoch, der Mensch findet sich mit sich allein immer unvollständig vor und es braucht andere, damit er sich erst vervollständigen kann. (siehe auch Martin Buber: Das Ich erwacht erst am Du)
Ergo: Menschsein macht weder Sinn noch sollte man es an einem solchen messen.
Der Sinn der Lebens ist am ehesten ein Äpfel und ein Birnenbaum Vergleich. Sinn als Apfel, Leben als Birnenbaum.