Steckbrief: HannaScotti

Der für mich wichtigste Mann der Geschichte ist Nelson Mandela.
Die für mich wichtigste Frau in der Geschichte ist Hanna Ahrendt.
Am liebsten höre ich Reggae.
Am liebsten rieche ich Frühlingsblumen.
Am liebsten esse ich Gesundes.
Am liebsten trinke ich Gewürzmilch.
Meine Lieblingsfarbe ist rot/orange.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, gesund zu sein
Wenn ich einen Toten wieder ins Leben holen könnte, wäre das meine Urgroßmutter
Wenn ich mir meinen Vornamen selbst hätte aussuchen können, hieße ich Hanna, ich liebe meinen Namen.
Wenn ich jetzt sofort 10.000 Euro ausgeben müsste, würde ich verschenken
Im Folgenden liest Du ein virtuelles Interview mit HannaScotti, das die bekannte Literaturzeitschrift [hier gedanklich den Namen einer Dir bekannten Literaturzeitschrift einsetzen - weiß ja nicht, was Du so liest... oder für "bekannt" hältst] so oder ähnlich geführt haben könnte...

Zeitschrift: Vielen Dank, Frau HannaScotti, dass Sie sich zu einem Gespräch bereit gefunden haben. Meine erste Frage ist: Wie lange schreiben Sie eigentlich schon?
HannaScotti: seit 50 Jahren
Zeitschrift: Das ist sehr interessant. Können Sie unseren Lesern mehr darüber erzählen, was Sie dazu bewogen hat, mit dem Schreiben zu beginnen?
HannaScotti: erst habe ich mit Wörtern gespielt, das hat Freude gemacht, dann habe ich gelernt, das Wörter auch gefährlich sein können, dann bin ich sorgfältiger geworden, aufmerksamer auf die Bedeutung meines Ausdrucks. Dann wurde es immer gefährlicher mit der Meinungsäußerung, das hat mich gereizt. Ich habe wieder angefangen zu spielen, auf Messers Schneide, gefährlich. lebendig. Heute jongliere ich, ich glaube, ziemlich gekonnt, Schreiben ist Spielen mit Worten. Ich bin ein Kind geblieben, zart,filigran und lebensuntüchtig. Das ist mein Preis, den ich zahle, jeden Tag.
Zeitschrift: Der Schritt vom privaten Schreiben zur Veröffentlichung im Internet ist sicher ein großes Wagnis gewesen. Was hat Sie dazu bewogen, mit Ihren Texten an die Öffentlichkeit zu gehen?
HannaScotti: Ich bin hoffnungslos meinem Ego verfallen und will gesehen werden. Um Veröffentlichungen habe ich mich nie aktiv gekümmert. Ich wollte einfach nur schreiben, mit Worten jonglieren, schreiben.
Zeitschrift: Wir haben Ihre Texte auf der bekannten Autorenplattform "keinverlag.de" entdeckt. Warum veröffentlichen Sie gerade dort? Was ist das Besondere an dieser Seite?
HannaScotti: Diese Seite vermittelt mir eine vage Form von Geborgenheit, die ich unbedingt brauche, Hier gibt es viele alte Schreiber, die ich von früher her kenne, die mir vertraut sind. Der Ton , der hier herrscht ist mir sehr angenehm. Was mir fehlt, ist die intensive Beschäftigung mit einzelnen Texten. Aber, vielleicht kann man das ja etablieren.
Zeitschrift: Haben Sie, als erfahrene Literatin, vielleicht den einen oder anderen Tipp für diejenigen unserer Leser und Leserinnen, die sich bisher noch nicht mit ihren Texten an die Öffentlichkeit gewagt haben?
HannaScotti: Ja, einfach machen, hineinspringen und nicht den Fehler machen : wenn mein Text nicht ankommt, ist es nur der Text, nicht ich als ganze Person.
Zeitschrift: Vielen Dank. Sagen Sie, HannaScotti, hat das Schreiben und Veröffentlichen Ihr Leben oder Ihren Lebensstil eigentlich wesentlich beeinflusst oder verändert?
HannaScotti: unbedingt. Seitdem ich ernsthaft schreibe, steigt mein Selbstwertgefühl, ich bin ich selbst geworden durch kompromissloses schreiben.
Zeitschrift: Wie kommt eigentlich Ihre Familie mit der Tatsache klar, dass Sie als erfolgreiche Autorin auch immer im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen?
HannaScotti: gar nicht, der Prophet im eigenen Lande gilt nichts.
Zeitschrift: Das ist für Sie, insgesamt gesehen, sicher nicht immer einfach. Wie verhalten sich eigentlich Ihre Kolleginnen und Kollegen hier auf keinverlag.de zu Ihnen, Ihren Texten und Ihrem Erfolg?
HannaScotti: das weiß ich noch nicht, aber ich werde es herausfinden.
Zeitschrift: Vielen Dank für Ihre offenen Antworten, HannaScotti. Möchten Sie unseren Lesern und Leserinnen zum Schluss noch ein paar Worte sagen?
HannaScotti: Ja, lebe deine Leidenschaften, kompromisslos ehrlich und bleibe dir unter allen Umständen treu
Ich bin erfolgreich, weil ich an mich glaube.
Ich bin beliebt, weil ich freundlich, offen und ehrlich bin.
Ich bin hier willkommen, weil ich immer freundlich und zugewandt bin.
Ich mag es gar nicht, wenn man mich belügt.
Ich hasse es, wenn ich hasse nichts.
Ich bevorzuge Menschen, die ich bevorzuge keinen.
Leute, die meine Texte kritisieren, sind willkommen, wenn es Fundament hat.
Wenn jemandem meine Texte gefallen, freut mich das.
Wer mich nicht leiden kann, sollte einfach wegbleiben.
Bevor ich sterbe, möchte ich noch einfach leben.
keinverlag.de ist für mich vielleicht ein Hafen.
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