Phänomene aus dem Flachland - Volume II

Bild zum Thema Verstand

von  Ralf_Renkking

Offensichtlich leben 97% der Menschheit auf der Schattenseite des Mondes. Wer sich das bewusst macht, hat zumindest schon mal mental das Problem der Überbevölkerung gelöst.



Anmerkung von Ralf_Renkking:

Halb Minisaga und zu einem Viertel Drabble.

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Kommentare zu diesem Text


 GastIltis (22.02.22, 11:44)
Hallo Ralf,
 
deine Annahme ist zu niedrig angesetzt. Sieh mal. Mindestens 99% aller Menschen wissen nicht, was ein Sonett ist oder wie man eines verfasst. Ich gehöre dazu. Wir alle leben hinter dem Mond. Mental betrachtet. Oder, wie mein Cousin (†) aus Ürdingen immer gesagt hatte: von der Logistik her. So gesehen, bin ich der nächste.

LG von Gil.

 Ralf_Renkking meinte dazu am 23.02.22 um 09:43:
Hi Gil,

danke besonders für die Darlegung Deiner Perspektive, um Sonette geht es mir in diesem Text allerdings, wenn überhaupt, nur peripher, mich beschäftigt diesmal eher die Frage, ob zwischen Überbevölkerung und Unterbelichtung ein Zusammenhang bestehen könnte. 🤔

Ciao, Frank

 GastIltis antwortete darauf am 23.02.22 um 11:33:
Mein unwesentlicher Einwand sollte ein wenig ablenken. Die Unterbelichtung an sich ist ein heikles Thema. Sehr heikel sogar.
Die Frage ist doch für den „Unterbelichteten“: Wollte, konnte, durfte er nichts dagegen tun? Hatte er nicht die zeitlichen Möglichkeiten? Durch Kinderarbeit zugunsten der reichen Nationen vielleicht. Durch Vertreibung und Mono- in ihren angestammten Kulturen?
Fördern wir nicht mit unserer „Über“- die Unterbelichtung anderer? Den Fragenkomplex könnte man erweitern. China ist ein großes Land, bevölkerungsreich und kulturell höchst beeindruckend.
Mit Indien und anderen südostasiatischen Ländern sieht es ähnlich aus. Und zu den lateinamerikanischen Ländern samt Chile fällt mir in solchen Zusammenhängen nur der Spruch von Henry Kissinger, Friedensnobelpreisträger 1973 und Träger des Karlspreises der Stadt Aachen 1987 ein: „Ich sehe nicht ein, weshalb wir zulassen sollen, dass ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist.“

Marxistisch, nach freien Wahlen?
LG von Gil.

 Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 23.02.22 um 13:17:
Na ja, Kritik in Form von Selbstironie ist in meinen Texten natürlich auch vorhanden, ich werde zwar oft missverstanden, möchte aber nicht verurteile, sondern durch Wortspiele und schräge Formulierungen Assoziationen hervorrufen, die wiederum mich zum Reflektieren anregen, wie zum Bsp. Kissingers Worte, die mir Brechts Kurzgedicht über die Regierung ins Gedächtnis riefen, die ein unzufriedenes Volk doch besser ab- und dafür ein verständigeres wählen sollte.😂

Ciao, Frank

 HerzDenker (22.02.22, 12:15)
Du meinst, etwa 97% der Menschen haben einen Schatten? Das würde aber das Problem der Überbelegung von PsychoKliniken hervorrufen.

 Ralf_Renkking äußerte darauf am 22.02.22 um 12:49:
Nee, auf der Schattenseite = dahinter, in der Bedeutung, dass in ihrem Oberstübchen niemand zu Hause ist.

 TassoTuwas ergänzte dazu am 22.02.22 um 12:50:
Die restlichen drei Prozent sind Psychiater!
:'( 
LG TT

 Ralf_Renkking meinte dazu am 22.02.22 um 12:58:

 AchterZwerg meinte dazu am 22.02.22 um 18:24:
*prust, uns'n Tasso wieda!

 AchterZwerg (22.02.22, 18:26)
Auch in der Ebene liegen Potentiale. Zum Beispiel Futterrüben und so
... :)

 Ralf_Renkking meinte dazu am 23.02.22 um 09:50:
Danke für den Tipp, vielleicht habe ich ja auch nur einen Pupillenknick,

Ciao, Frank
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