Park im August

Kurzgedicht zum Thema Augenblick

von  minimum

vor der Kulisse früh gealterter Bäume
die Fontäne im Weiher:
ein riesenhaftes Gespenst
das aus dem Wald getreten ist
und tausend glitzernde Perlen schwitzt
im starrsinnigen Versuch
züngelnd den Himmel zu berühren


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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (19.08.22, 10:43)
Kulisse? Waren denn die früh gealterten Bäume nicht echt?

LG
Lothar

 minimum meinte dazu am 22.08.22 um 18:48:
Totus mundus agit histrionem - warum sollten Laub- und Nadelwesen da eine Ausnahme machen :) Danke dir!

 AchterZwerg (19.08.22, 11:33)
Ein Gedicht aus dem Bereich des Surrealen.
Die wegen anhaltender Dürre früh gealterten Bäume lechzen nach Wasser, das für sie unerreichbar bleibt. Ein Wunschtraum, der sich als züngelnde Hoffnungslosigkeit entpuppt ...
Mir gehts übrigens fast genauso!

 minimum antwortete darauf am 22.08.22 um 18:50:
"Die Wüste wächst - weh dem, der Grünanlagen birgt." (Oder so ähnlich :) ) Dank & Gruß aus einem Brenn-Punkt städtischer Naherholung.

 Hobbes (19.08.22, 14:14)
Guten Tag minimum,

bemerkenswert, mehr aber auch nicht. Tut mir Leid, von mir gibt es kein Daumen hoch!

Gruß

Peter

Kommentar geändert am 19.08.2022 um 14:15 Uhr

 minimum schrieb daraufhin am 22.08.22 um 18:50:
Das ist absolut ok. :)

 Teolein (24.08.22, 18:29)
Hi Mini, schon das Wort Fontäne berührt mich lechzend und sabbernd.
Ja, lass sie glitzern, lass es perlen.
Wenigstens in der Fantasie wird mir Atzung zu Teil.
Danke
Teo

 minimum äußerte darauf am 30.08.22 um 10:24:
Danke dir. Freut mich, wenn's erfrischt  :D

Antwort geändert am 30.08.2022 um 10:25 Uhr

 Teichhüpfer (29.08.22, 19:29)
Bei und am Teich ist der Sohnemann auf der kleinen Insel vom ein Meter sechzig großen Reiher, braun weiß von Geflügel.
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