Vegetarischer Augenblick

Protokoll zum Thema Gewissen

von  eiskimo

An der Ampel Freiheitsring – Hackstraße, wo linker Hand unser "Burger Drive" firmiert, da musste ich warten, echt lang, und das bei dieser Affenhitze.

Und ausgerechnet neben mir war auch ein großer LKW mit Anhänger zum Halten gekommen. Genau in meiner Höhe hatte er schmale Fensterchen, vergittert, aber offen genug, damit ich da hineingucken konnte, genau in die panischen Augen eines Kalbes – große Augen, die mich anklagend fixierten.

Wie fies lange doch die Rotphasen mancher Ampeln dauern können! Mir kam es endlos vor. Denn diese Augen sind mir geblieben. Hunderte Kilometer weit, wie halt solche "Viehtransporte"  auf Europas Straßen schlechterdings dauern.



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Kommentare zu diesem Text


 uwesch (28.10.22, 10:05)
Grauenhaft wie mit unserem Vieh umgegangen wird. Ich esse schon lange kein Fleisch mehr.  LG Uwe

 lugarex meinte dazu am 28.10.22 um 10:44:
Immer seltener bis praktisch gar nicht. Aber Problem bleibt geräucherte Wurst, hat keine Augen...(und auch dann bleibt's, obwohl ich detailliert Schlachthof inspiziert habe!)

Reuige Grüsse Luga

 Regina (21.11.22, 06:56)
Schon aus Mitleid mit den Tieren sollte man sich an den vegetarischen Gedanken gewöhnen. Nicht jeder kann es, manche benötigen die tierische Speise.
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