Warum ich im Fernsehen gerne Handball gucke

Lebensweisheit zum Thema Sport

von  eiskimo

Viel lieber als Fußball.

Weil da noch der Sport im Mittelpunkt steht. Nicht Pyrotechnik, nicht Polizeiaufgebote.

Weil da noch die Athletik entscheidet. Nicht Zirkusallüren, nicht peinliche Schauspielerei.
Weil da Miteinander gefordert ist in jeder Sekunde. Kein Alibi-Gekicke und Zeitschinderei.

Weil die Aktiven am Ende auch was zu sagen haben.





Anmerkung von eiskimo:

Heute wird es besonders intensiv

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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (26.01.26, 10:53)
Servus eiskimo,

ich bin ja eingefleischter Fußballfan, aber wenn ich mir Deine Punkte so durchlese, muss ich zugeben, dass sie alle stimmen.

Nur beim letzten kenne ich die Interviews der Handballer zu wenig, um es wirklich beurteilen zu können, aber es ist ja auch nicht allzu schwer, die Fußballinterviews zu toppen...

Jetzt bin ich in einer tiefen Sinnkrise. Na, danke auch!

Sportliche Grüße
Stefan

 eiskimo meinte dazu am 26.01.26 um 11:05:
Hallo, Stefan!
Tut mir leid mit deiner Sinnkrise. Dabei steht dir Infantinos WM je erst noch bevor...
Danke aber für Deine Ehrlichkeit. Die täte dem Fußball gut - zurück in die Bodenständigkeit.
LG
Eiskimo

 Teo (26.01.26, 11:07)
Tach eiskimo,
stimmt,  Handball ist athletisch und mitunter knüppelhart.
Am Ende etwas Vernünftiges zu sagen haben aber durchaus auch Fußballer.
Gut...nicht alle und nicht überall.
Die zwei Rhetoriktrainer sorgen da schon für. In Dortmund haben die sogar drei.
Es grüßt 
Teo

Kommentar geändert am 26.01.2026 um 11:13 Uhr

 eiskimo antwortete darauf am 26.01.26 um 12:28:
Klar, es gibt auch sehr gescheite Fußballer. Den anderen hilft der Rhetoriktrainer mit Satz-Modulen wie "wir haben uns belohnt" oder "ich bin dankbar, dass ich der Mannschaft helfen konnte" - es klingt oft austauschbar.
LG
Eiskimo

 AchterZwerg schrieb daraufhin am 27.01.26 um 06:06:
"ich bin dankbar, dass ich der Mannschaft helfen konnte"
 ist auch meine favorisierte Hülse.


Ob die dieselben Coaches haben wie die CDU/CSU?  :D

 eiskimo äußerte darauf am 27.01.26 um 16:30:
Ja, die mit der Lektion "Kamera-sensibles Helfersyndrom" - im Alltag gut abschaltbar.

 EkkehartMittelberg (26.01.26, 11:41)
Mir kommt es so vor, als zeigten die vom business noch nicht so verwöhnten Handballer mehr Einsatz über die gesamte Dauer des Spiels hinweg.
LG
Ekki

 eiskimo ergänzte dazu am 26.01.26 um 12:34:
Das sehe ich auch so: Einsatz und Härte, dabei so gut wie kein Jammern oder Reklamieren, keine Frisuren-Show und keine einstudierte Torjubel-Choreographie. Kurz: ehrlicher Sport!
Daumen hoch!
Eiskimo

 AchterZwerg (27.01.26, 06:10)
Ganz deiner Meinung! 
Und dies trotz der Eintracht Frankfurt.  ;)
Zusätzlich möchte ich noch den Begriff der sog. Sportwetten anfügen.

 DavidW (27.01.26, 17:44)
Ich schaue auch überhaupt keinen Fußball. 
Im Internet gibt es mittlerweile auch viele Livestreams von Randsportarten, oder unteren Ligen.

Letzten Samstag war ich in München in der Innenstadt spazieren (eigentlich suchte ich eine Iran-Demo), dann noch ein Bier trinken. Irgendwann trudelten die ersten Bayern-Fans id Kneipe ein, ich so: "Habt ihr gewonnen?" "Nein." "Ich so: "Wie, NEIN?"
Man wird weiter zusammenleben können.

Man hat auch viel mehr Zeit, wenn man keinen Fußball schaut.

Kommentar geändert am 27.01.2026 um 17:45 Uhr

Kommentar geändert am 27.01.2026 um 17:45 Uhr

 eiskimo meinte dazu am 27.01.26 um 19:02:
Da sagst Du was...
Es ist ja auch inflationär, was alles übertragen wird.
VG

 Walter meinte dazu am 01.02.26 um 12:06:
Wie kann man nur Leuten zusehen wollen, die hinter einem Ball herjagen? 
Jeder Denksport ist aufregender. 🤗🤔

 eiskimo meinte dazu am 03.02.26 um 08:49:
Ist Denksport ein Mannschaftssport? Nein, reines Ego-shooting. Davon haben wir doch genug..

 Didi.Costaire (03.02.26, 00:24)
So ist es, eiskimo. Zwei Mankos gibt es meiner Meinung nach aber: Zum einen die Tatsache, dass ich die Bewertung von Zweikämpfen durch die Schiris im Gegensatz zum Fußball nicht wirklich vollumfänglich verstehe, zum anderen ein weit geringerer Bezug zu den Vereinen, so dass es letztendlich doch nur für die Nationalmannschaft bei großen Turnieren gilt.
Beste Grüße,
Dirk

 eiskimo meinte dazu am 03.02.26 um 08:55:
Bei Manko 1 kriegt man peu a peu ein Auge für den Grad des zu Bestrafenden.
Bei Manko 2 geb ich dir recht. Handball im Verein ist ein sehr lokales Ereignis. Da kann man natürlich fragen, warum in Fernsehen fast nur Fußball gezeigt wird - Fußball vermarktet sich offenbar besser
Silber-Grüsse
Eiskimo

 Alabanda meinte dazu am 03.02.26 um 13:18:
Einspruch, es mangelt nicht an Vereinsfans, oder warum heißt es Aßmann-Hölle ;)

 eiskimo meinte dazu am 03.02.26 um 13:44:
Ja, Was die Qualität der Fans angeht, allererste Sahne. Kiel oder Flensburg, da wird sogar der Fußball getoppt.
Nur mengenmässig ist Handball in D. nur Nummer zwei.
Vielleicht ändert sich das ja jetzt. Mal sehen.
Vielleicht fehlen den Handballern aber auch die Zugewanderten...
VG

Antwort geändert am 03.02.2026 um 13:46 Uhr

 Alabanda meinte dazu am 03.02.26 um 14:29:
... da sagst du was uiuiui. Aber manchmal ist der mengenmäßige Platz 2 zu bevorzugen, Platz 1 ist schnell mit Geld zugeschüttet und der Sportsgeist bleibt auf der Strecke.

 eiskimo meinte dazu am 03.02.26 um 15:52:
Stimmt. Platz 1 ist längst zum Zirkus degeneriert. Schade, denn als Sport war Fußball immer was Schönes.
(ich war Torwart; sie nannten mich "die Katze")
:P
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