Eine Fluggesellschaft auf Crashkurs

Kommentar zum Thema Abgrund

von  eiskimo

Möchtest du Chef von Lufthansa sein? Da fliegt dir gerade alles um die Ohren. Turbulenzen, das klingt geradezu harmlos, wenn man die neueste Streikwelle – die vierte dieses Jahr– heranflattern sieht. Und das zum 100. Geburtstag der stolzen Airline. Ist wohl eher eine Bruchlandung, dieses Jubiläum. Vielleicht, weil die Piloten total die Bodenhaftung verloren haben mit ihren neuesten Forderungen – bei 180 Mille Jahresgehalt schweben sie eh in luftiger Höhe. Und dann diese UFO-Gewerkschaft, die gleich mit durchstartet, damit auch das Kabinenpersonal tariflich Aufwind kriegt.

Nee, bei Lufthansa, da fliegen sie echt auf Kollisionskurs... und zeigen eine unheimliche Lust am Absturz. Düstere Wolken ziehen da auf. Die könnten sich bis zum 14.5. noch verdichten. Dann wäre Himmelfahrt.




Anmerkung von eiskimo:

Die Fluggesellschaften stehen in internationalem Wettbewerb. Jeder Streiktag ist da ein Gewinn für die Konkurrenz. Es wird weder den Piloten noch dem Kabinenpesonal nutzen, wenn der Kranich total gefleddert ist...

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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (16.04.26, 07:24)
Als altes Gewerkschaftsmitglied muss ich hier leider trotzdem zustimmen.
Ein unpassenderer Zeitpunkt für einen Streik hätte kaum gewählt werden können - ganz unabhängig von der offiziellen Party.

Die Gewerkschaften tragen Mitverantwortung, was die Gesundheit eines Unternehmens angeht.  :angry:

 Alabanda meinte dazu am 16.04.26 um 08:52:
Zwerg, da hast du recht.
Bei den Briten hatten die Gewerkschaften es einst derart übertrieben mit den Streiks, dass es komplett kippte und die Thatcher-ära gestartet wurde.

Antwort geändert am 16.04.2026 um 08:55 Uhr

 Alabanda (16.04.26, 08:55)
Wobei die Rettung der Lufthansa in der Coronazeit dem dt. Steuerzahler anschließend sogar zugute kam.
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