Hat Das Leben einen Sinn?
Essay
von Quoth
Anmerkung von Quoth:
Das hätte ich 1957 zu dem Thema geschrieben, wenn es mir gestellt worden wäre.
Kommentare zu diesem Text
Das ist so ein Gedankenmix, der keinem wirklich weiterhilft, außer neue Verunsicherung zu erzeugen, lieber Quoth.
1957 war die lutheranische Welt auf dem Höhepunkt.
1957 war die lutheranische Welt auf dem Höhepunkt.
1957 war die lutheranische Welt auf dem Höhepunkt.
Genau eben dadurch.
Das ist so ein Gedankenmix, der keinem wirklich weiterhilft, außer neue Verunsicherung zu erzeugen
Antwort geändert am 10.07.2026 um 21:15 Uhr
Das spüren die Leser.
Bist Du ihr Sprecher?
Bisher ja.
"Der Mensch ist der Hirt des Seins" (Heidegger) -
"Nimm in die Acht das Ganze als Ganzes" (Periander)
"Nimm in die Acht das Ganze als Ganzes" (Periander)
Heidegger wurde 1934 Geisteshirte ides totalitären Ganzen, das ihn in Acht und Bann nahm.
🤗🤔
🤗🤔
Mach es Dir nicht zu leicht, Otto. Sartre, der nun wahrlich kein Nazifreund war, hat noch in den 40er Jahren Deutsch gelernt, um Heidegger im Original lesen zu können!
Ja, "Hirt des Seins." Ein eher poetisches als philosophisches Bild! Wobei der darin liegende Gedanke der Verantwortung für das Sein mir sehr gefällt.
Ja, "Hirt des Seins." Ein eher poetisches als philosophisches Bild! Wobei der darin liegende Gedanke der Verantwortung für das Sein mir sehr gefällt.
Antwort geändert am 13.07.2026 um 23:24 Uhr
Nein, ich mach es mir nicht zu leicht, Quoth. Heidegger war Rechtstotalitarist, Sartre war Linkstoitalitarist, der den westlichen Arbeitern Stalins Arbeitslager verschweigen wollte, um ihnen die sozialistische Hoffnung nicht zu rauben! (Und die Heideggergeliebte Arendt hat frueh gezeigt, dass linker und rechter Sozialismus beides Totalitarismen sind.)
Der dritte Existenzphilosoph, Karl Jaspers, war zwar nicht so aufregend prominent, aber von grösserer politischer Urteilskraft als die beiden zusammen.
Der ökologisch brauchbare Seinshirte und der stalinistische Freiheitsideologe sind bis heute etwas überschätzte Denker und waren politische Dummkoepfe.
LG
Otto
🤔🤗
Der dritte Existenzphilosoph, Karl Jaspers, war zwar nicht so aufregend prominent, aber von grösserer politischer Urteilskraft als die beiden zusammen.
Der ökologisch brauchbare Seinshirte und der stalinistische Freiheitsideologe sind bis heute etwas überschätzte Denker und waren politische Dummkoepfe.
LG
Otto
🤔🤗
Antwort geändert am 14.07.2026 um 06:44 Uhr
Antwort geändert am 14.07.2026 um 08:32 Uhr
Ist jeder, der einer politischen Idee verfällt, ein Dummkopf? Jaspersche Ausgewogenheit mag klug sein, aber bewegen kann sie nichts.
Nein, Dummkopf ist nur, wer stets einer FALSCHEN politischen Idee verfaellt wie Exkatholik Heidegger und Grossbuerger Sartre. Schon der kleine Mann auf der Strasse wie Arbeiterkind Albert Camus weiss es in der Regel besser.
Der NATO-Philosoph und liberal republikanische Demokrat Jaspers schrieb hingegen "Wohin treibt die BRD?" , eine fundierte, noch heute lesenswerte Politkritik.
(Keine etymologischen Sprachkloeppeleien wie bei Heidegger, keine Rechtfertigung roter Militaerdiktaturen wie bei Sartre.
Otto
🎂🤗
Der NATO-Philosoph und liberal republikanische Demokrat Jaspers schrieb hingegen "Wohin treibt die BRD?" , eine fundierte, noch heute lesenswerte Politkritik.
(Keine etymologischen Sprachkloeppeleien wie bei Heidegger, keine Rechtfertigung roter Militaerdiktaturen wie bei Sartre.
Otto
🎂🤗
Antwort geändert am 14.07.2026 um 13:14 Uhr
Jack (43) meinte dazu am 19.07.26 um 04:36:
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Immerhin behielt der zu wenig dialektisch denkende Jaspers gegen den highly sophisticated Heidegger und der algerische Gassenbub Camus gegen den Pariser Eliteschueler Sartre politisch Recht. Was ist daran "solipsistisch / ressentimental" gesehen, Jack?
🤗🤔
🤗🤔
Antwort geändert am 19.07.2026 um 07:56 Uhr
Fazit : Philosophen haben in der Regel geringere politische Urteilskraft als gewöhnliche Sterbliche und grössere "politische Verfuehrbarkeit" (Hans Blumenberg).
LG
Otto
🤗🤔
LG
Otto
🤗🤔
Hallo Quoth,
Ein schöner, nachdenklicher Essay. Er zeigt viele mögliche Wege, dem Leben Sinn zu geben - durch Erkenntnis, Freude, Pflicht und Mitmenschlichkeit. Für mich fehlt jedoch noch ein Gedanke: Am Ende ist es die Liebe, die einen Menschen wirklich retten kann. Weder bloße Vernunft noch Pflicht oder Genuss reichen aus, wenn das Herz keinen Halt findet. Vielleicht liegt der tiefste Sinn des Lebens nicht darin, ihn zu suchen, sondern darin, zu lieben und geliebt zu werden.
LG
Drita
Ein schöner, nachdenklicher Essay. Er zeigt viele mögliche Wege, dem Leben Sinn zu geben - durch Erkenntnis, Freude, Pflicht und Mitmenschlichkeit. Für mich fehlt jedoch noch ein Gedanke: Am Ende ist es die Liebe, die einen Menschen wirklich retten kann. Weder bloße Vernunft noch Pflicht oder Genuss reichen aus, wenn das Herz keinen Halt findet. Vielleicht liegt der tiefste Sinn des Lebens nicht darin, ihn zu suchen, sondern darin, zu lieben und geliebt zu werden.
LG
Drita