Sommerschatten

Gedicht zum Thema Beobachtungen

von  niemand



Die Zeit müht sich, fast ungebrochen,

vom Sommerbild was hier zu lassen -

als hätt sich dessen Geist verkrochen

im Baum, im Strauch, auf Feld und Straßen,

geht sein Verblassen kaum voran.


Hier etwas Grün, dort ein paar Blumen -

es ist noch ein Volumen da.

Es liegen hier und da noch Krumen

von einer Zeit die nahrhaft war.


Es fliegen hier und dort noch Federn

von Wettermüden die den Süden

zur Vogelheimat längst erkoren.

Bald wird ein Frost die Landschaft rädern,


doch jetzt -

jetzt scheint noch nichts verloren.



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (04.11.25, 11:28)
Daumen hoch. Tröstet mich irgendwie, dein Gedicht, liebe Irene.
lG von M.

 EkkehartMittelberg (04.11.25, 14:51)
Sehr schön, Irene,

Loslassen ist wichtig, man muss aber auch festhalten können.

Liebe Grüße
Ekki
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