Bon Voyage!

Gedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Macht doch solch Larifahri

heute chrabumms -

wer ein Lahma is muss

bestraft werden!


Fährt mit seinem Landrover

über einen Lahmpass -

wo er mehr Last not Laster ist.

Dort fallen sogar Kolosse um.


Kaum Fuß auf dem Gaspedal -

hat der eine Leg Imitation?

Der und sein Mitfahrer, der Lo Tse,

sind wohl Auto-Fahrten auf Leuko-Pflaster gewohnt.


Kein Wunder, im Schädel nur die Litera Tour -

kom miss doch de Meter ihrer Bremsspur.

Fast ginge dabei die alte Lili put,

auf ihrer kola teralen Tour.


Typisch für de Generation Z.

kleben an den Dingen

machen alles falsch und legen dar.

Hätte denen doch viel besser

eine Kolo-Radtour gelegen.


Sitzt sicher bald im Knast er,

solch Larifahri und sein Lo Tse.

Bei ihrem Anblick war ich so platt

wie de Fillee beim letzten Grillabend.


Bei so mickriger Erbmasse

kann man nur noch halo Gen sagen.

Benehmen sich wie ein Hero in

einem Kitschfilm.


Stell mir grade vor wie der so

hin und herold mit seiner Karre

auf der Autobahn. Aber Aral tanken.

Kenne noch einen der hist Amin.


Sobald der kon fekt er durch die Bahn.

Sobald der kon flikt er aus der Bahn.

Ja so sindse die Larifahris -

der fährt sogar im SUV.



Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von Reliwette, Tula und Saira.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 harzgebirgler (21.03.26, 17:22)
wer noch joan sutherland hörte und kennt
weiß was der'n kunst von kolo-radtour'n trennt. :D

https://www.metopera.org/discover/video/?videoName=lucia-di-lammermoor-mad-scene-joan-sutherland&videoId=632028650001

schmunzelgrüße 
harzgebirgler

 niemand meinte dazu am 21.03.26 um 17:38:
@ Harzgebirgler
Die Southerland kenne ich noch von den Platten. Ein wenig Tragik sah ich immer bei der Sängerin. Eine Engelsstimme, aber nicht grade mit einem Äußeren gesegnet, das viele angesprochen hätte. Irgendwie schade. Man hatte aber das Gefühl, dass die Natur bei ihr
irgendwie Abbitte leisten wollte, indem sie ihr diese Stimme als Ausgleich bescherte.  Lucia di Lammermoor ist übrigens eine fantastische Oper, da jagt musikalisch betrachtet, ein Ohrwurm den anderen  ;)  Ich bin nicht so ein Opernfan wie mein Mann, aber die Lucia hat es mir angetan. Mit liebem Dank Dir und lieben Grüßen zurück, niemand

 harzgebirgler antwortete darauf am 23.03.26 um 16:21:

:) :) :D :D

 S4SCH4 (22.03.26, 10:55)
Mein erster Eindruck war: gekonnt, irgendwie ausgefeilt bzw. zeitaufwändig und nicht leicht zu durchdringen. Denn irgendwie verstand ich gar nichts. Vielleicht tue ich das immer noch nicht im Sinne der Autorin.

Doch der Text hat etwas Besonderes, er transportiert eine wichtige, weil verbindende Message und dies über die etwaigen Altersjahre der Leser:innen hinweg. Innerhalb vieler hippen Kunstwörter (Klasse besonders der „Lo Tse“ den ich ferner mit dem alten Durchdringer des dualistischen Weltbildes Lao-Tse in Verbindung brachte oder auch: die „Leg Imitation“) findet ein Trip statt, der, der Verständigung als solche dient. Witzig und Durchdacht - trotz der ausgewiesenen Nonsens Sparte.

Das Gedicht bzw. der Text käme auch gut als ein moderner Rap daher, vielleicht etwas digital Gegroovtes aus der Generation Z, die im Mittelteil des Werkes auftaucht und die die erste Generation ist die komplett mit Internet und Smartphone aufwuchs. Digital Natives, Digga. Und dabei kommt der Text weder ´cringe´daher, noch dick aufgesetzt wie eben das „Digga“ meinerseits. Das Werk ist moderne und äußerst subtile Sprachfetzerei („hin und herold“). Intelligent nehmen die Zeilen den oftmals zusammengemixten Sprachbrei dieser Tage auf die Schippe und leisten gekonnt einen Beitrag zur generationsübergreifenden Kunstnummer.

Sehr gut finde ich. Beste Grüße Sascha

 niemand schrieb daraufhin am 22.03.26 um 11:30:
@ SASCH4
Dieen Text habe ich ganz bewußt unter Nonsens eingestellt, weil er auch nicht viel mehr hat und wollte, als mit Worten zu spielen. Worten, bei denen mir, immer wenn ich sie lese, andere Einfälle kommen als das Wort ursprünglich beinhaltet. Wenn man das mit der heutigen Angewohnheit etwas falsch zu schreiben zusammenbringt ergibt sich eine Art Wort-Komik, die eigentlich nicht viel mehr als komisch sein soll. Z.B. larifari, wenn man ein "h" sponsert, wrid daraus ein  unaufmerksamer Autofahrer. Oder Kolosseum= fallen Kolosse um,
sprich große Autos bei falscher Fahrweise. Aus Heroin kann man einen Hero in [etwas]  einbetten = der Held ... und so weiter und so fort. Und Lotse habe ich als ein Späßchen genommen um einen Asiaten [Lo Tse] einzubauen als Mitfahrer. Im Grunde genommen ist in diesem Text tatsächlich Spaß und Nonsens. Keine Tiefe, keine Hintergründigkeit beabsichtigt etc. Zum Schluß habe ich mir sogar den Spaß erlaubt das Fahren im SUV als eines im Suff fahren anzudeuten. Das ist alles nicht unbedingt jedermanns Ding, aber ich spiele halt gerne mit Begriffen usw. Das war im Grunde genommen alles. Ob es gut ist, oder nicht, das mag jeder selber entscheiden.
Für mich zählt der Spaß bei so etwas. LG niemand

 Teo (22.03.26, 11:20)
Tach Irene,
die Frage, ob du gerne mit Sprache spielst, dürfte sich erledigt haben.
Jau, ein kleines Feuerwerk...
Lieben Gruß 
Teo

 niemand äußerte darauf am 22.03.26 um 13:26:
Korrekt, Teo     :D      :P      
Mit liebem Gruß und Dank, Irene
Dir einen schönen Sonntag wünschend
Zur Zeit online: