Auferstehen

Gedicht zum Thema Jahreszeiten

von  niemand



Wenn sich die Welt

aus Winters Hülle schält

nicht mehr gezwungen wird

sich so gestählt zu geben


Wenn wieder Leben

in die Bäume fährt

und keine Schneewolken

am Himmel kleben


Der Kranich wiederkehrt

um zu stolzieren

an Gräben

deren Wasser

nicht mehr frieren


Der Sonne Lächeln sich

ins Blau ergießt

der Krokus aus dem Rau

des Bodens sprießt


Was welk war

neu sich in Potenz erhebt

dann weiß der Mensch

der Lenz ist da -


und lebt



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Kommentare zu diesem Text


 willemswelt (15.01.26, 22:18)
ein schönes Bild,liebe Irene,tut gut,LG Willem

 niemand meinte dazu am 16.01.26 um 10:51:
Dankeschön!  lieber Willem
Mit lieben Grüßen zurück, Irene      :)

 AnneSeltmann (16.01.26, 07:56)
Moin Irene!  (jetzt stimmts, näää?  :D

Beim Lesen deines Gedichts spürt man, wie sich etwas öffnet. Du beschreibst den Frühling nicht nur, man erlebt ihn mit – Schritt für Schritt. Besonders schön ist das Bild, wie sich die Welt „aus Winters Hülle schält“. Darin liegt Befreiung und Erleichterung.
Du führst den Leser ruhig durch die Veränderungen: erwachende Bäume, ein klarer Himmel, Wasser, das nicht mehr friert. Alles wirkt nah und aufmerksam beobachtet.
Die Rückkehr des Kranichs berührt besonders – hoffnungsvoll und fast feierlich. Man spürt, dass die Natur für dich lebendiges Gegenüber ist.
Der Übergang zum Menschen am Ende ist sehr gelungen: Mit der Natur erwacht auch er. Die letzte Zeile „und lebt“ ist schlicht und stark – wie ein Aufatmen.
Ein Gedicht voller Wärme und echter Freude am Neubeginn.


Liebe Grüße und danke für deine Worte zu meinen Gedichten! 

Anne

 niemand antwortete darauf am 16.01.26 um 10:52:
Vielen Dank, liebe Anne für diesen schönen Kommentar!
Habe mich sehr gefreut darüber. Mit lieben Grüßen in Deine
Richtung zurück, Irene   :)

 plotzn (16.01.26, 09:00)
Servus Irene,

ein bisschen müssen wir uns noch gedulden, aber Deine poetischen Zeilen wecken schon mal die Vorfreude auf diese wunderbare Jahreszeit!  :)

Liebe Grüße
Stefan

 niemand schrieb daraufhin am 16.01.26 um 10:58:
Bei mir ist im Moment die Vorfreude besonders groß. Im Winter, wenn es da noch schneit und eist, bin ich quasi in der Wohnung "gefangen", weil zu Fuß ist nicht mehr viel und mit dem Rad könnte ich wieder einen Bruch provozieren und auf solchen bin ich nicht besonders versessen. Also hoffe ich auf ein besseres Wetter. Im Moment geht es ja wieder, nur die Kälte bekommt mir nicht so.
Ich wundere mich, wie ich hier jammern kann  :D      
Ich schätze im Sommer werde ich wieder über die Hitze klagen
und paradiesische Zustände wünschen       ;)
Mit liebem Gruß und Dank, Irene

 Nuna (16.01.26, 09:26)
Hoffnungsspendend bleibt die Natur,   dort wo sie noch in Ordnung ist:) jedes Jahr wieder. Sehr schööön Dein Frühlingsbeginn. 

LG Nuna

 niemand äußerte darauf am 16.01.26 um 11:01:
Im Frühling ist die Natur besonders schön. Er ist, nebst dem Herbst,
meine Lieblingsjahreszeit. Die Frühlingslandschaft lässt sich besonders gut mit dem Rad erkunden und ich freue mich schon jetzt auf das frische Grün und hoffe, dass es nicht nur Regentage gibt,
obwohl die immer noch praktischer für Radler sind, als Eis und Schnee        ;)
Mit liebem Dank und Gruß, Irene

 Nuna ergänzte dazu am 16.01.26 um 12:21:
Die Welt geht dann wohl doch erst nach diesem Frühling unter, da hat die Menschheit ja noch mal Glück gehabt.  So ändern sich die Zeiten.
LG Nuna . Viel Spass beim Radeln, da bin ich dabei :)

 Moppel (16.01.26, 12:37)
der Frühling ist für mich die schönste Zeit, liebe Irene, weil alles neu beginnt.
lG von M.

 niemand meinte dazu am 16.01.26 um 15:58:
Ist auch meine Lieblingszeit. Hoffentlich wird es nicht ein
vorgezogener Sommer [Temperaturmäßig] aufgrund des 
Klimas    8-)      das wäre schade um diese so milde Zeit.
LG Irene
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