Wahrheit & Täuschung

Alltagsgedicht

von  niemand



In Köpfen versteckt sich

gesammeltes Schweigen

den Mündern entfällt

nur gestammeltes Wort


Der Mensch muss im Rudel

sich einheitlich zeigen

sonst spült ihn ein Strudel

Empörung hinfort


Und wäre es möglich

in Köpfe zu schauen

dann läge Vertrauen

viel mehr auf der Hand


Man könnt auf Gedanken

oft vorzüglich bauen -

ein Bauen auf Worte

ist Bauen auf Sand



Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von Isensee, Tula und Saira.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text

uwesch (82)
(12.05.24, 16:40)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Naja (12.05.24, 17:35)
Das Seltsame ist, dass die Menschen nicht sagen was sie denken, weil sie glauben, dadurch in Schwierigkeiten kommen zu können. Meistens ist aber das Gegenteil der Fall. Ein schönes Gedicht mit gutem Inhalt und gutem Rhythmus!
Teichhüpfer (63)
(12.05.24, 18:16)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Moja (12.05.24, 18:56)
Am besten gefällt mir an deinem Gedicht die Mehrdeutigkeit, liebe Irene. Schmunzelnd grüßt Moja
Agnetia (66)
(13.05.24, 23:03)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 plotzn (14.05.24, 13:16)
Servus Irene,

so poetisch hat wohl noch niemand Gruppenzwang erklärt.

Liebe Grüße
Stefan
Zur Zeit online: