Abgefahren

Bericht zum Thema Loslassen

von  LotharAtzert

Abends im Bett, letzte Übung, Konzentration auf die Nasenspitze:

Der Gedanke „Ach du liebe Güte, das schon wieder,“ hat mich beim Atmen mit Zügezählen beim 24. Zug den ariadnischen Faden verlieren lassen. Denn diesem „das schon wieder“ mußte die willensschwache Bewußtheit hinterherhecheln, wie ein Jagdhund dem armen Kaninchen, und plötzlich nach dem Wenden zum Ausatmen war der Zug mit der Zahl ohne mich abgefahren.

Das hieß und heißt auch heute noch: fange wieder bei 0 an. Bis zum 28. Zyklus, komm, einmal noch. Der bringt uns dann auch bis nach Guatelupo in die Dattelpalmen, wo wir einen Dayquiri nehmen, während der Mond aus dem Meer in den Nachthimmel steigt. Auf geht’s.



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Kommentare zu diesem Text

Graeculus (76)
(30.11.24, 15:44)
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Graeculus (76) meinte dazu am 30.11.24 um 15:50:
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 LotharAtzert antwortete darauf am 30.11.24 um 15:56:
Jetzt mach ich auch gern mal den Graeculus: "Was hat das jetzt mit meinem Text zu tun?"


 "Immer, wenn du etwas verdrängst, machst du meinem Pullover Komplimente."
Das ist natürlich ein Sinn-Bild, danke dafür.
Graeculus (76) schrieb daraufhin am 30.11.24 um 16:03:
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Graeculus (76) äußerte darauf am 30.11.24 um 16:12:
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 LotharAtzert ergänzte dazu am 30.11.24 um 16:19:
Nein nein, mach nur weiter, wie Du es möchtest. Es seien Dir von meiner Seite keine Grenzen gesetzt.
Und wenn Dir "Shambhala" gefallen hat, besteht ja noch Hoffnung.

"Gesamtintention" ist wirklich sehr schön zusammengefaßt.
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