Selbst Imman Enz

Monolog zum Thema Metaphysik

von  LotharAtzert

Wenn man sagt „ich bin sensibel“, ist das unsensibel. Man ist, was man ist.

Sagt einer „ich bin ein Idiot“, so beklatschen Viele das Eingeständnis. Und jetzt kommt der Auftritt des wahren Idioten, der den Selbstkritischen mit Loberei aufrichten will und sich unsensiblerweise damit selbst als überlegendünkend kenntlich macht.



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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (29.03.26, 16:59)
Na ja,

das Transzendente richtet aach net imma nur uff!

Der einzig-wahre8e  :)

 LotharAtzert meinte dazu am 29.03.26 um 17:10:
Auch Prostrationen wollen gelernt sein.
In meinen Anfangstagen hatte ich bis zur 100 000sten Verbeugung einen durchtrainierten Körper. Danach nicht mehr.

Der 1. Ätzneutrino
Jack (43)
(29.03.26, 17:19)
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 LotharAtzert antwortete darauf am 30.03.26 um 09:20:
Was soll man noch schreiben. Dreiviertel von Vierviertel unsrer Welt sind unwiederbringlich verloren (- aus dem Bewußtsein sowieso). Noch da sind etwa 67% vom Stoffgrund: Erscheinung von Chaos und nationale Revierkämpfe um letzte Ressourcen. Das wars für die Menschheit.

Als Steinbock war es lange mein Bestreben, drei oder vier Menschen zu finden, mit denen man, zusammenlebend, etwa das zu verwirklichen suchte, was Plotin schon vorhatte, - ein autarkes Leben im Einklang mit den vier Gründen, aber es scheiterte alles "gründlich". 

Gehab Dich wohl.

 RainerMScholz (31.03.26, 22:24)
Lobhudelei
ist mir einerlei,
sonst wäre ich tot - 
das tut nicht not;
bin doch rot,
was früher einmal die Farbe war,
nach der war alles klar;
aber heute nich´-
so gibt´s mir einen Stich
ins Herz -
ich mach´ kei Ferz.
Grüße aus der Wttrau,
R.
miau

 LotharAtzert schrieb daraufhin am 01.04.26 um 10:28:
Was ist ein Zeichen?

- freundliches Getue soll das unfreundliche Wesen verdecken, zeigt es aber gerade dadurch jedem, der der Zeichensprache kundig ist.

Mit krähenden Dankesgrüßen aus der Quellenstadt
L.
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