Karmayoga
Essay zum Thema Schicksal
von LotharAtzert
Kommentare zu diesem Text
Jack (36)
(09.02.19)
(09.02.19)
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Eine schwierige Frage. Die im tibetanischen Totenbuch angegebenen Zeiträume, nach denen sich dieses und jenes Licht dem Verstorbenen zeigt, sind eher symbolisch zu verstehen, da ein "normaler" Zeitablauf ja nicht mehr existiert. Viele Faktoren kommen da zusammen, u. a. ist nicht unerheblich, ob man praktiziert hat, bzw. ob man die Projektionen des Geistes als solche erkennt. Wenn der Grund zur Flucht wegfällt, ändern sich die Bedingungen.
Aber laß mich noch was zuende bringen. Nachdem Moshe Dajan - du erinnerst dich - der Wüstenstier mit der Augenklappe aus dem 6-Tagekrieg - damals mit seinem Panzer im Sand kurz vor hab den Namen vergessen stecken blieb, soll er Moses angerufen und ihm geschworen haben, ganz Israel zur blühenden Oase zu machen. Kurz darauf starb er, reinkarnierte sofort in eine jüdisch-spanische Familie - Zufälle gibt es ja nicht. Als er, nunmehr als Aron Guardiola, alt genug war, studierte er Agrarwissenschaften auf der TU Madrid und begann danach, Bohrungen in ganz Spanien vorzunehmen. Danach ging er zurück nach Israel. Ums abzukürzen: so brachte er mit Moses Hilfe, ohne es zu ahnen, Pepe Eichmanolo zur Strecke - that's Karma.
Nachdem der Nihilist Graeculus literarisch verstarb, wurde er auch wieder ... aber das ist eine andere Geschichte und ich will ja nicht alles ausplaudern ...
Aber laß mich noch was zuende bringen. Nachdem Moshe Dajan - du erinnerst dich - der Wüstenstier mit der Augenklappe aus dem 6-Tagekrieg - damals mit seinem Panzer im Sand kurz vor hab den Namen vergessen stecken blieb, soll er Moses angerufen und ihm geschworen haben, ganz Israel zur blühenden Oase zu machen. Kurz darauf starb er, reinkarnierte sofort in eine jüdisch-spanische Familie - Zufälle gibt es ja nicht. Als er, nunmehr als Aron Guardiola, alt genug war, studierte er Agrarwissenschaften auf der TU Madrid und begann danach, Bohrungen in ganz Spanien vorzunehmen. Danach ging er zurück nach Israel. Ums abzukürzen: so brachte er mit Moses Hilfe, ohne es zu ahnen, Pepe Eichmanolo zur Strecke - that's Karma.
Nachdem der Nihilist Graeculus literarisch verstarb, wurde er auch wieder ... aber das ist eine andere Geschichte und ich will ja nicht alles ausplaudern ...
Dieter Wal (58) antwortete darauf am 09.02.19:
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Möchtest du noch ein Stückchen Widersachertorte?
Dieter Wal (58) äußerte darauf am 10.02.19:
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Gerne. Aber weiter unten bei deinem Kommi.
Hannah (72)
(09.02.19)
(09.02.19)
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Danke sehr.
Gruß retour
Gruß retour
Dieter Wal (58)
(09.02.19)
(09.02.19)
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Wenn's sprachlich und inhaltlich nicht besonders sauber ist, ist es ja in Entsprechung zu mir. Anderes hätte's auch arg verbüfft, odr?
" … trotz seiner plakativen Vergleiche" - nein,wegen.
"die geniale religiöse Idee" - Ob es die indischen Theologen tatsächlich entwickelten, oder, wie Swetlana ihrerzeit schon vermutete, aus den slawischen Veden über Indien kam, wird wohl offen bleiben müssen.
Danke Dir
" … trotz seiner plakativen Vergleiche" - nein,wegen.
"die geniale religiöse Idee" - Ob es die indischen Theologen tatsächlich entwickelten, oder, wie Swetlana ihrerzeit schon vermutete, aus den slawischen Veden über Indien kam, wird wohl offen bleiben müssen.
Danke Dir
Dieter Wal (58) meinte dazu am 09.02.19:
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Ok. Dann versuche ich es eben nochmal, wenn du die Güte hättest, mir dieses zu gewähren.
Mit etwas Übung ist es mir gelungen, drei verschiedene Arten von Leser anzuziehen. Die eine davon, welche du bemerkt hast, die hast du gut charakterisiert. Die andere - dich hab ich auch angezogen. Aber da ist noch eine andere, direktere Ebene, welche du irgendwie niemals betreten willst, obwohl ich alles dafür tue, daß die Tür noch ein bißchen offen bleibt. Und zwar im Satz:
Warum keine Dachlatten? Ich habe mir im Garten eine lauschige Laube für die Sommerszeit daraus gefertigt .
Ich achte übrigens die Acht.
Mit etwas Übung ist es mir gelungen, drei verschiedene Arten von Leser anzuziehen. Die eine davon, welche du bemerkt hast, die hast du gut charakterisiert. Die andere - dich hab ich auch angezogen. Aber da ist noch eine andere, direktere Ebene, welche du irgendwie niemals betreten willst, obwohl ich alles dafür tue, daß die Tür noch ein bißchen offen bleibt. Und zwar im Satz:
Warum keine Dachlatten? Ich habe mir im Garten eine lauschige Laube für die Sommerszeit daraus gefertigt .
Ich achte übrigens die Acht.
Dieter Wal (58) meinte dazu am 09.02.19:
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Das verstehe ich, Dieter. Mir ging es auch so - mit 17 Jahren.
Bedenke: das Leben ist kurz und, wie der Volksmund sagt, du kannst nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Irgendwann muß man sich entscheiden. Nicht weil eine Religionsform gut und die anderen schlecht sind für die Entwicklung, sondern weil man eine tägliche Praxis braucht, damit sie ihre Tiefe mehr und mehr entfaltet und ins Leben integriert werden kann. Wird sie aber mit vielerlei Praktiken anderer Traditionen vermengt (Haremsgedanke - alle Frauen sind so schön), kommt am Ende nur Verwirrung raus.
Bedenke: das Leben ist kurz und, wie der Volksmund sagt, du kannst nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Irgendwann muß man sich entscheiden. Nicht weil eine Religionsform gut und die anderen schlecht sind für die Entwicklung, sondern weil man eine tägliche Praxis braucht, damit sie ihre Tiefe mehr und mehr entfaltet und ins Leben integriert werden kann. Wird sie aber mit vielerlei Praktiken anderer Traditionen vermengt (Haremsgedanke - alle Frauen sind so schön), kommt am Ende nur Verwirrung raus.
Dieter Wal (58) meinte dazu am 14.02.19:
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Du kannst ja richtig freundlich sein, Dieter (- um nicht "nett" zu sagen, was ich gerade erst irgendwo bemängelte)
Danke dafür
Gruß und - Tashi deleg
Lothar
Danke dafür
Gruß und - Tashi deleg
Lothar
Da muss ich Dieter recht geben: unsauber gearbeitet, viele Grammatikfehler.
In Indien versuchen die Menschen, bewusst Gutes zu tun und spenden ihren Göttern Opfergaben, um ihr Karma zu verbessern. Das erinnert mich im weitesten Sinne ein bisschen an den Ablasshandel im früheren Christentum, der Sünden vergeben sollte, wenn man nur genug zahlte, ein wenig naiv gedacht.
Dabei geht es doch letztendlich darum, in diesem Leben sein Erdendasein zu erfüllen, nämlich das zu lernen, was man noch nicht weiß, natürlich nicht intellektuell. Die Seele kennt diese Kategorien wie Gut und Böse überhaupt nicht.
Inhaltlich finde ich die Redewendung: „Die muß (muss) raus, wenn die Zeit des Auswurfs gekommen ist“, daneben und fragwürdig.
Hört sich so an, als würde die Seele ein Auswurf des Jenseitigen sein, so wie ein Lungenkranker Auswurf hat, und Gesetzmäßigkeiten unterliegen, auf die sie keinerlei Einfluss nehmen kann, wie ein Blatt am Baum, das im Herbst zu Boden fallen muss. Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht. Aber das ist ein weites Feld, kompliziert und sehr vielschichtig.
„Wir sollten deshalb alle auf Vergeltung, oder Forderung von Gerechtigkeit verzichten …“ Da mag ich dir gerne folgen.
In Indien versuchen die Menschen, bewusst Gutes zu tun und spenden ihren Göttern Opfergaben, um ihr Karma zu verbessern. Das erinnert mich im weitesten Sinne ein bisschen an den Ablasshandel im früheren Christentum, der Sünden vergeben sollte, wenn man nur genug zahlte, ein wenig naiv gedacht.
Dabei geht es doch letztendlich darum, in diesem Leben sein Erdendasein zu erfüllen, nämlich das zu lernen, was man noch nicht weiß, natürlich nicht intellektuell. Die Seele kennt diese Kategorien wie Gut und Böse überhaupt nicht.
Inhaltlich finde ich die Redewendung: „Die muß (muss) raus, wenn die Zeit des Auswurfs gekommen ist“, daneben und fragwürdig.
Hört sich so an, als würde die Seele ein Auswurf des Jenseitigen sein, so wie ein Lungenkranker Auswurf hat, und Gesetzmäßigkeiten unterliegen, auf die sie keinerlei Einfluss nehmen kann, wie ein Blatt am Baum, das im Herbst zu Boden fallen muss. Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht. Aber das ist ein weites Feld, kompliziert und sehr vielschichtig.
„Wir sollten deshalb alle auf Vergeltung, oder Forderung von Gerechtigkeit verzichten …“ Da mag ich dir gerne folgen.
Es herrscht hier im Westen eine Unsitte: die betont feine, "intellektuelle Rede, gespeist von Vorstellungen, wie "man" sein solle, um als Kenner erkannt zu werden - so etwas fördert nur die Eitelkeit.. Ich bin dagegen ein grober Bauer und verleugne meine Herkunft nicht, kenne aber all die Lächler und Ringelpietzler of the german Sangha, wo man sich umarmt uhd alles regenbogenfein macht.
Bewußt (mit ß) setze ich mich von diesen ab und bin, wie ich bin.
(Feine Denker geben sich oft im Verhalten grob, da können sie ungestörter sich über Naserümpfer, die sich für was besseres halten, amüsieren. Ergo: Trau nie deinen Augen!)
Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht." - geht es um Theorien? Nein! Es geht vor allem um die Praxis der Meditation. Ich stehe in einer, auf Theorien ist nur dann nicht geschissen, wenn sie vom Meister kommen.
Ich bedanke mich für die feinen Worte.
Tashi deleg
Fast hätt' ich's vergessen: wir sind alle Meister, sobald wir alles loslassen, was Ego ist.
Bewußt (mit ß) setze ich mich von diesen ab und bin, wie ich bin.
(Feine Denker geben sich oft im Verhalten grob, da können sie ungestörter sich über Naserümpfer, die sich für was besseres halten, amüsieren. Ergo: Trau nie deinen Augen!)
Diese Sichtweise mögen diverse Karma- und Inkarnationstheorien vertreten, ich vertrete sie nicht." - geht es um Theorien? Nein! Es geht vor allem um die Praxis der Meditation. Ich stehe in einer, auf Theorien ist nur dann nicht geschissen, wenn sie vom Meister kommen.
Ich bedanke mich für die feinen Worte.
Tashi deleg
Fast hätt' ich's vergessen: wir sind alle Meister, sobald wir alles loslassen, was Ego ist.
Antwort geändert am 09.02.2019 um 17:13 Uhr
Elitäres Denken und Gebaren liegt mir fern. Wenn es so rüber gekommen ist, tut es mir leid.
Aber, verstecke dich nicht hinter dem Bauern, und dem „bin wie ich bin.“ Damit machst du es dir zu einfach. Ich glaube, du kannst es besser. Die Stil- und Rechtschreibfehler waren Schusselfehler, es ist einfach eine Frage der Achtsamkeit und Achtung, ob man mal so dahingeschriebene Texte anderen Lesern zumuten mag.
Und ich hatte wirklich den Eindruck, es gehe hier um theoretisch angelesenes Wissen über die Themen Karma und Reinkarnation, hörte sich so an. Meditation steht nochmal auf einem anderen Blatt.
Du sprichst in deinem Text das tragische Unglück des kleinen spanischen Jungen an. Es heißt, dass Menschen sich ihre Krankheiten selber aussuchen ( ich weiß, viele finden diesen Gedanken zynisch), und ebenso wohl auch ihr Schicksal. Unfassbar, die Grausamkeit manchmal.
Mit Meistern hab ichs nicht so.
Und viel Spaß beim freien Fall, es sei denn, du hast eine stabile Rückhaltevorrichtung.
Aber, verstecke dich nicht hinter dem Bauern, und dem „bin wie ich bin.“ Damit machst du es dir zu einfach. Ich glaube, du kannst es besser. Die Stil- und Rechtschreibfehler waren Schusselfehler, es ist einfach eine Frage der Achtsamkeit und Achtung, ob man mal so dahingeschriebene Texte anderen Lesern zumuten mag.
Und ich hatte wirklich den Eindruck, es gehe hier um theoretisch angelesenes Wissen über die Themen Karma und Reinkarnation, hörte sich so an. Meditation steht nochmal auf einem anderen Blatt.
Du sprichst in deinem Text das tragische Unglück des kleinen spanischen Jungen an. Es heißt, dass Menschen sich ihre Krankheiten selber aussuchen ( ich weiß, viele finden diesen Gedanken zynisch), und ebenso wohl auch ihr Schicksal. Unfassbar, die Grausamkeit manchmal.
Mit Meistern hab ichs nicht so.
Und viel Spaß beim freien Fall, es sei denn, du hast eine stabile Rückhaltevorrichtung.
Die so genannten Freigeister leugnen die Existenz eines Teufels. Also muß man ihn umständlich erklären, obwohl man augenblicklich weiß: das hilft auch nichts.
Der Teufel ist eine Wesensnatur, die, solange sie hilflos ist, Mitleid erheischt und später die Hilfsbereitschaft als Schwäche auslegt, bzw. die Spender versklavt.
So lehrte Lotharius von der Nidda, auch Niemand genannt. Aber ich danke Dir vielmals.
Der Teufel ist eine Wesensnatur, die, solange sie hilflos ist, Mitleid erheischt und später die Hilfsbereitschaft als Schwäche auslegt, bzw. die Spender versklavt.
So lehrte Lotharius von der Nidda, auch Niemand genannt. Aber ich danke Dir vielmals.
Jack (36) meinte dazu am 11.02.19:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Ihr scheint ja sehr genau zu wissen, was der Teufel ist oder gar wer und in welchem Wesen man ihn findet.
Der Teufel steckt im Detail. Meint ihr also Luzifer
oder Beelzebub, was meint ihr mit „Teufel“?
Der Teufel steckt im Detail. Meint ihr also Luzifer
oder Beelzebub, was meint ihr mit „Teufel“?
Genaues Wissen nutzt da gar nichts. Man muß das Prinzip verstehen, das - natürlich - in jedem von uns schlummert - sonst wäre es kein Prinzip.
Weil ich es aus asiatischen Filmen kenne: Letztendlich heißt das aber auch, dass ich, wenn ich weiß wie der Hase läuft, im letzten Leben vor der Erlösung, mich wie das letzte Arschloch benehmen könnte. Besser kann ich es grade nicht ausdrücken.
Ich ahne, was du sagen willst, bin mir aber nicht sicher - was in einem amerikanischen Acid-Comic der sechziger Jahre so ausgedrückt wurde: "Das ganze Universum ist Wahnsinn".
Aber die Individualität bleibt ja, das heißt, du wirst deinem Wesen gemäß handeln und nicht bloß die berühmte Sau rauslassen.
Was ich jedoch gar nicht verstehe: wie willst du denn in Erfahrung bringen, ob es sich um dein letztes Leben handelt?
Es gibt da zwar eine Klassifikation vom Buddha - der in den Strom Eingekehrte, der Einmalwiederkehrer, der Niewiederkehrer, der Arhat usw. insgesamt fünf Arten des Fortschritts (Buddha war Stier), aber ob eines davon gerade auf mich zutrifft, das hielte ich für spekulativ, zumal es die eigene Praxis nicht betrifft.
Aber die Individualität bleibt ja, das heißt, du wirst deinem Wesen gemäß handeln und nicht bloß die berühmte Sau rauslassen.
Was ich jedoch gar nicht verstehe: wie willst du denn in Erfahrung bringen, ob es sich um dein letztes Leben handelt?
Es gibt da zwar eine Klassifikation vom Buddha - der in den Strom Eingekehrte, der Einmalwiederkehrer, der Niewiederkehrer, der Arhat usw. insgesamt fünf Arten des Fortschritts (Buddha war Stier), aber ob eines davon gerade auf mich zutrifft, das hielte ich für spekulativ, zumal es die eigene Praxis nicht betrifft.