Korruptionsinstitution

Kritik zum Thema Diebstahl

von  Manzanita

Allgeimeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 7
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Ich wusste nicht, dass es so im Artikel 7 der Menschenrechte stand. Wir hatten aber in der Schule generell beigebracht gekriegt (und kriegen es noch heute), dass wir möglichst niemanden diskriminieren sollen. Alle sollen immer die selben Chancen haben, und das fängt gleich mal bei der Schule an und hört dort gewissermaßen auch auf. Ich gehe auf eine Schule, auf die nicht jeder gehen kann, obwohl sie öffentlich ist! (Ach, ihr könnt mal raten, wie die Schule heißt, er soll eigentlich für Gleichheit stehen, zumindest für die Gleichheit, von der europäische Staaten profitieren.) Und ja, definitiv habe ich größere Chancen ein korrupter Bankmanager zu werden, als jeder andere. Noch ein Beispiel: Neulich im Deutschunterricht zeigte uns der Lehrer ein "Galileo"-Video auf YouTube zu einer Privatschule in Kairo, "Europa-Schule". Sie soll "das" deutsche System genau nachmachen in der ägiptischen Hauptstadt. Deren Schüler haben große Chancen, wie gesagt, sie konnten Bank-Manager in Frankfurt werden und sich einen wöchentlichen Trip nach Kairo leisten. Nur am Rand wurde erwähnt, das die Schule dort Geld koste. Nach dem Video verwickelte sich die Klasse in ein Gespräch, wir kamen zu den reichen Internaten der Schweiz. Irgendjemand (der seinen wirtschaftlichen Status wohl völlig vergessen hatte), fragte: "Wenn die Lehrer da alle so dumm sind, warum schicken die Eltern ihre Kinder dann dort hin?" Daraufhin die Antwort: "Weil die Eltern sichd ann sicher sind, dass ihre Kinder rechts und links von ihnen nur genauso reiche Familienkinder haben, und keine Einflüsse aus anderen Bevölkerungsschichten bekommen." (Vielleicht war es etwas anders formuliert, aber ähnlich) Aber nun weiter, denn wenn man in bestimmten Familien ist, hat man mehr Privilegien, die dann auch nicht ganz mit den Menschenrechten übereinstimmen.

Spanische Verfassung, Artikel 56, Absatz 3
Die Person des Königs ist unverletzlich und kann nicht zur Verantwortung gezogen werden. Die Verfügungen des Königs werden stets in der in Artikel 64 vorgesehenen Form gegengezeichnet und sind ohne diese Gegenzeichnung ungültig; davon ausgenommen sind die Bestimmungen des Artikels 65 Absatz 2.

Und ich dachte immer, jeder Erwachsene hätte Verantwortung...

CAMBIEMOS LOS BORBONES POR LA REPÚBLICA

Wer wohl am gleichesten vor dem Gesetz steht...


Anmerkung von Manzanita:

Die Zitate habe ich im Internet gefunden (institut-fuer-menschenrechte.de sowie verfassungen.eu)

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Kommentare zu diesem Text

Graeculus (76)
(06.08.20)
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 Manzanita meinte dazu am 07.08.20:
Die oberste Entscheidungsinstanz ist in Spanien der Präsident. Der König kann keine Entscheidungen über das Volk treffen, er bekommt nur unser Geld.

Nun ja, Graeculus, in Spanien leben wir in einer demokratischen Monarchie...

Korruption ist keine Methode um Fehler zu beheben!
Graeculus (76) antwortete darauf am 07.08.20:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Manzanita schrieb daraufhin am 07.08.20:
Pedro Sánchez, Präsident, regiert das Königreich Spanien. Der König ist zwar Staatschef, aber hat keine Entscheidungsgewalt.

Natürlich können manche Entscheidungen auch nicht ohne Parlament beschlossen werden, werden es also durch das Volk.

Antwort geändert am 07.08.2020 um 13:44 Uhr

 Dieter_Rotmund (09.08.20)
Ziemlich schlampig gemacht. Manza! (ägiptischen Hauptstadt,. sichd u.a.)

 Manzanita äußerte darauf am 12.08.20:
Sonst gefällt dir der Text?

 Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 13.08.20:
Erst muss die Form halbwegs stimmen, bevor man sich ein Urteil erlauben kann, finde ich.

 Manzanita meinte dazu am 14.08.20:
Aha.

(Manzanita)

Antwort geändert am 14.08.2020 um 20:46 Uhr

 Regina (05.02.21)
Interessanter Text
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