" Ich glaube nicht an Gespenster, aber ich fürchte mich vor ihnen!" (Thomas Mann)

Betrachtung zum Thema Mystik

von  Bluebird

Für den gebildeten Mitteleuropäer ist ein magisches Weltbild schwer erträglich. Er glaubt, dass alle Rätsel und Sonderbarkeiten dieser Welt wissenschaftlich-natürlich erklärbar sind oder aber irgendwann erklärbar sein werden. Aber ist eine solche Weltsicht wirklich vernünftig?

Die Welt ist voll von Berichten über unheimliche paranormale Phänomene und göttliche Wunder. (Wohl der der beides voneinander zu unterscheiden weiß). Ist es wirklich zielführend, eine Wirklichkeit zu ignorieren, für die sich Hinweise aus den unterschiedlichsten Kulturen und Zeiten finden lassen?

Die Besetzung von Menschen durch Geistwesen beispielsweise im tibetischen Buddhismus oder auch im Schamanismus wird vielfach bezeugt. Man ruft die Geister und sie kommen auch, für jeden Anwesenden erkennbar.

Persönlich habe ich so etwas noch nicht erlebt, aber was ich 1985 - tief eingetaucht in den Spiritismus - erlebt habe, kam dem sehr nahe. Ganz ohne Zweifel waren hier Geister aktiv, die hier mittels eines eindeutig übernatürlichen Vorgangs in Kontakt mit mir getreten sind. Hier ein kleines Beispiel aus jener Zeit: Eine eigene Sitzung

Und auch Thomas Mann war seinerzeit schockiert, als er etwas eindeutig Paranormales erlebte: Das fliegende Taschentuch

Von ihm stammt übrigens auch das folgende Bonmot: "Ich glaube nicht an Gespenster, aber ich fürchte mich vor ihnen!"

Ich möchte dem hinzufügen: Nicht grundlos! Besonders dann nicht, wenn man sich bewusst auf sie einlässt!


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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (22.04.26, 17:12)
Aber ist eine solche Weltsicht wirklich vernünftig?
Ach um Vernunft geht es?

Ich dachte ums glauben. Glauben ist unvernünftig, das gilt es, festzuhalten. 
Ist es wirklich zielführend, eine Wirklichkeit zu ignorieren, für die sich Hinweise aus den unterschiedlichsten Kulturen und Zeiten finden lassen?
Von welcher Wirklichkeit sprichst Du? Doch nicht etwa von der geglaubten? Wenn sie wirklich wäre, bräuchtest Du sie nicht zu glauben. Und jemand, der die Wirklichkeit nicht glaubt, der weiß nicht, was er nicht glaubt. 
Und auch Thomas Mann war seinerzeit schockiert, als er etwas eindeutig Paranormales erlebt
Dafür war Govinda nicht nur nicht schockiert, sondern ging der Sache einfach auf den Grund und gründete den Orden Arya Maitreya Mandala. (AMM) Der Bodhisattva Maitreya ist der kommende Buddha, man erwartet ihn bereits, aber er ist noch an einem Ort, der Tushita-Himmel heißt. Matreya, - maitri wird mit universaler Liebe übersetzt, kommt erst, wenn alles eskaliert, also bald. Von all diesen Dingen hast Du keine Ahnung und redest immer weiter von Deinen Zwangsvorstellungen.
Das Gedicht von Govinda war Dir keiner Bemerkung wert. Was bist Du nur für ein harter Mensch unter dem gütigfrömmelnden Habitus.
Naja gut, die Opposition halt, Krebs Steinbock. Als ein solcher versuch ichs einfach weiter.

Wegscheide des Wissens
Nicht ist der Tod
ohne das Wissen vom Tode.
Nicht ist das Leben
ohne das Wissen vom Leben.
Aber das Wissen vom Leben
erwächst aus dem Wissen vom Tode.
 
Sterblich sind alle, die wissen,
ohne weise zu sein.
Todlos sind alle die Wesen,
die ohne Wissen vom Tode,
Aber unsterblich allein ist,
wer Leben und Sterben
durchschaut.

Anagarika Govinda

 DanceWith1Life meinte dazu am 22.04.26 um 17:22:
Lach, bei Blue waren die Kommentare schon immer Klassen besser als der Text, das ist schon ein seltsames Phänomen. Übernatürliche Einflüsse?

 Bluebird antwortete darauf am 22.04.26 um 18:20:
Dafür war Govinda nicht nur nicht schockiert, sondern ging der Sache einfach auf den Grund und gründete den Orden Arya Maitreya Mandala. (AMM)
Und genau da könnte das Problem liegen. Fasziniert vom okkult Übernatürlichem lässt man sich drauf ein, nicht ahnend in welche Falle man da tappt. 

Da habe ich tatsächlich gleich mehrere Beispiele aus heutiger Zeit zur Hand. Shirley McLaine, Paul Meek usw.

Antwort geändert am 22.04.2026 um 18:21 Uhr
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