Das Blatt zwischen den Steinen
Gedicht zum Thema Neuanfang/ -orientierung
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Liebe Saira,
nur so bleibt die Seele im Gleichgewicht. Der kluge Rabe breitete seine Schwingen aus, erhob sich und ließ eine Feder zurück. Das ist eine wunderschöne Metapher! Wer dem Raben die Feder ausgerissen hat- oder überhaupt - das weiß der Leser nicht. Aber es kann auch ein Andenken an Vergangenes sein, denn schließlich geht es um einen Neuanfang.
Ein schöner lyrischer Gedanke!
Lieber Gruß!
Reli
nur so bleibt die Seele im Gleichgewicht. Der kluge Rabe breitete seine Schwingen aus, erhob sich und ließ eine Feder zurück. Das ist eine wunderschöne Metapher! Wer dem Raben die Feder ausgerissen hat- oder überhaupt - das weiß der Leser nicht. Aber es kann auch ein Andenken an Vergangenes sein, denn schließlich geht es um einen Neuanfang.
Ein schöner lyrischer Gedanke!
Lieber Gruß!
Reli
Kommentar geändert am 02.07.2026 um 09:29 Uhr
Lieber Reli,
die Feder darf für jeden etwas anderes bedeuten: Erinnerung, Abschied oder einfach eine Spur dessen, was war.
Du hast schöne Gedanken dazu formuliert. Ich danke dir!
Liebe Grüße
Saira
die Feder darf für jeden etwas anderes bedeuten: Erinnerung, Abschied oder einfach eine Spur dessen, was war.
Du hast schöne Gedanken dazu formuliert. Ich danke dir!
Liebe Grüße
Saira
Hallo Sigi,
das Blatt zwischen den Steinen muss viel aushalten. Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wenn es gut geht, ist es meistens Geduld.
Liebe Grüße
Ekki
das Blatt zwischen den Steinen muss viel aushalten. Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wenn es gut geht, ist es meistens Geduld.
Liebe Grüße
Ekki
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Hallo Ekki,
das Blatt kann seinen Platz zwischen den Steinen nicht erzwingen, es bleibt einfach. Es wartet still und beharrlich.
Danke und liebe Grüße
Sigi
das Blatt kann seinen Platz zwischen den Steinen nicht erzwingen, es bleibt einfach. Es wartet still und beharrlich.
Danke und liebe Grüße
Sigi
Hallo, Saira, dieses Gedicht spricht mich einschl. Titel sehr an, zumal es mir auch 'handwerklich', trotz - oder vielleicht gerade wegen - der relativen Kürze, sehr stimmig erscheint und eine, wie ich finde, sehr schöne stille Atmosphäre transportiert.
Schon zu Beginn, beim Bild des Ahorns und der sich lösenden Blätter, zieht sich (für mein Empfinden) ein zarter lyrischer Faden durch die Zeilen.
Im Vergleich zu anderen Arbeiten von dir gefällt mir die reduzierte Bildsprache besonders gut. Statt einer dichten Aneinanderreihung von Metaphern wirkt der Text in meinen Augen erfreulich unaufdringlich und nicht allzu sehr 'realitätsfern'.
Die Schilderung konkreter Naturbilder ist hier in diesem Gedicht für mein Leseempfinden sehr viel natürlicher und nahbarer - auf lyrisch ästhetische Art.
Das Bild am Ende mag ich auch sehr: Dass der Rabe sich erhebt, aber eine Feder im Gras zurücklässt (Ich möchte erwähnen, dass ich spontan an eine weiße Feder dachte, jedoch flugs darauf war sie in ihrer glänzenden Schwärze und als zum Gefieder des Rabens passend als Bild in meinem Kopf
). Das gibt dem Text m. E. eine leise, aber wirkungsvolle Schlusspointe. Es bleibt quasi eine physische Spur des Augenblicks zurück. Genau diese Schlichtheit tut (meinem Empfinden und) dem Gedicht gut.
Lb. Grüße - Vaga
Schon zu Beginn, beim Bild des Ahorns und der sich lösenden Blätter, zieht sich (für mein Empfinden) ein zarter lyrischer Faden durch die Zeilen.
Im Vergleich zu anderen Arbeiten von dir gefällt mir die reduzierte Bildsprache besonders gut. Statt einer dichten Aneinanderreihung von Metaphern wirkt der Text in meinen Augen erfreulich unaufdringlich und nicht allzu sehr 'realitätsfern'.
Die Schilderung konkreter Naturbilder ist hier in diesem Gedicht für mein Leseempfinden sehr viel natürlicher und nahbarer - auf lyrisch ästhetische Art.
Das Bild am Ende mag ich auch sehr: Dass der Rabe sich erhebt, aber eine Feder im Gras zurücklässt (Ich möchte erwähnen, dass ich spontan an eine weiße Feder dachte, jedoch flugs darauf war sie in ihrer glänzenden Schwärze und als zum Gefieder des Rabens passend als Bild in meinem Kopf
). Das gibt dem Text m. E. eine leise, aber wirkungsvolle Schlusspointe. Es bleibt quasi eine physische Spur des Augenblicks zurück. Genau diese Schlichtheit tut (meinem Empfinden und) dem Gedicht gut.Lb. Grüße - Vaga
Kommentar geändert am 02.07.2026 um 11:06 Uhr
Hallo Vaga,
ich danke dir für deinen ausführlichen Blick auf das Gedicht. Besonders gefreut hat mich, dass du die Bilder für dich wirken lassen konntest. Mehr wünsche ich mir als Autorin eigentlich nicht.
Liebe Grüße
Saira
ich danke dir für deinen ausführlichen Blick auf das Gedicht. Besonders gefreut hat mich, dass du die Bilder für dich wirken lassen konntest. Mehr wünsche ich mir als Autorin eigentlich nicht.
Liebe Grüße
Saira
Liebe Sigi,
mir gefällt das Gedicht ebenfalls gut.
Es zeigt einen geradezu haikuesken Charakter und wirkt dadurch umso eindrucksvoller.
Grüße der Zustimmung
Heidrun
mir gefällt das Gedicht ebenfalls gut.
Es zeigt einen geradezu haikuesken Charakter und wirkt dadurch umso eindrucksvoller.
Grüße der Zustimmung
Heidrun
Liebe Heidrun,
beim Schreiben hatte ich immer wieder den Impuls, noch etwas hinzuzufügen und habe es dann doch gelassen. Umso mehr freut es mich jetzt, dass dir gerade diese schlichte Form gefällt, obwohl, eigentlich weiß ich es ja.
Liebe Grüße
Sigi
beim Schreiben hatte ich immer wieder den Impuls, noch etwas hinzuzufügen und habe es dann doch gelassen. Umso mehr freut es mich jetzt, dass dir gerade diese schlichte Form gefällt, obwohl, eigentlich weiß ich es ja.
Liebe Grüße
Sigi