Die Nacht verlässt den Himmel in Arbeitskleidung.
Licht legt die Dinge frei.
Ein Vogel beginnt.
Der Spiegel kennt meinen Namen, verzichtet auf Kommentare.
Ich nicke.
Großzügig.
Der Kaffee löst die Knoten zwischen Stirn und Welt.
Gedanken rasten ein.
Nicht alle freiwillig.
Die Türklinke fühlt Puls.
Der Tag macht den ersten Zug.
Ich trete hinaus.
Der Gehweg sammelt Schritte.
Jeder eine Geschichte.
Die Straßen räuspern sich.
Fenster blinzeln.
Fahrräder finden ihren Takt.
Ich stecke die Hände in die Taschen.
Genug Zuversicht.
Für heute.
©Sigrun Al-Badri/ 2026