Zwischen Stirn und Welt

Gedicht zum Thema Stimmung

von  Saira

Die Nacht
verlässt den Himmel
in Arbeitskleidung.

 

Licht
legt die Dinge frei.

 

Ein Vogel
beginnt.

 

Der Spiegel
kennt meinen Namen,
verzichtet auf Kommentare.

 

Ich nicke.

 

Großzügig.

 

Der Kaffee
löst die Knoten
zwischen Stirn und Welt.

 

Gedanken
rasten ein.

 

Nicht alle freiwillig.

 

Die Türklinke
fühlt Puls.

 

Der Tag
macht den ersten Zug.

 

Ich trete hinaus.

 

Der Gehweg
sammelt Schritte.

 

Jeder
eine Geschichte.

 

Die Straßen
räuspern sich.

 

Fenster blinzeln.

 

Fahrräder
finden ihren Takt.

 

Ich stecke
die Hände
in die Taschen.

 

Genug Zuversicht.

 

Für heute.



 

 

©Sigrun Al-Badri/ 2026



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