Steife Ohren bei Sturm anlegen

Alltagsgedicht zum Thema Betrachtung

von  EkkehartMittelberg

Aphorismen können den Verstand erweitern

und unterhalten durch Erheitern.

Machst du dich selten, wird man bald auf dich verzichten,

Ohrfeigen sind Ohrenschmaus mitnichten.

 

Legst dir selbst ein Ei ins Nest,  lässt man dich brüten,

stets im Umlauf sind gut gefälschte Blüten.

Steife Ohren bei Sturm anlegen,

bei der Razzia nicht bewegen.

 

Wenn du keinem gefällst, musst du dich selbst bestechen,

lass spendable Menschen ruhig blechen.

Gute Gesellschafter nehmen es mit sich selbst auf,

der Letzte im Lokal zahlt meistens drauf.

 

Mich kriegt man nicht, dachte der Herr Spahn,

auf politischem Mist kräht bald ein neuer Hahn.

Sei tolerant bis du keine Meinung mehr hast,

neue Werber lachen sich nen Ast.



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Kommentare zu diesem Text


 franky (31.07.26, 09:08)
I lieber Ekki
 
„bei der Razzia nicht bewegen“,
Schön kuschen und die Ohrn anlegen.
 
Grüße von Franky

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 31.07.26 um 12:01:
Gracias Franky,
mit den rechten Tschuschen
lernt man früh zu kuschen.

LG
Ekki

 harzgebirgler (31.07.26, 11:22)
:) :)
manch schlitzohr ist gewitzt
selbst wenn's die ohren spitzt
und grinst dabei verschmitzt. 

lg
henning

 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 31.07.26 um 12:04:
Merci Henning,

Die Sore wird dem Schlitzohr winken
wenn es erkennt die Zinken.

LG
Ekki

 Moppel (31.07.26, 21:59)
:D tolerant sein, bis man keine Meinung mehr hat- nicht schlecht, Ekki.
Was aber,
wenn man noch nie eine Meinung hatte und das tolerant nennt ?
GGGGGGGGGGGGGGG von M.

Kommentar geändert am 31.07.2026 um 22:00 Uhr

 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 01.08.26 um 09:08:
Vermutlich gibt es beides, Moni. In beiden Fällen ist der Begriff der Toleranz faul.
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