Musen

Gedicht zum Thema Beobachtungen

von  niemand



Zwei Musen, voll in ihrem

schöpferischen Lauf -

die eine deutet an,

die andre trägt gern auf.

Die eine schafft, zum Teil,

zerbrechliche Gebilde -

die andre führt, derweil,

was Größeres im Schilde.

So packt sie gern die riesen

Wörtchen an dem Schopf

und fällt konfus mit diesen

in einen Farben-Topf.


Man könnte dabei glauben

- wenn der Vergleich nicht hinkt -

solch Werk wirkt, samt der Muse,

völlig überschminkt.


Doch liegt so oft das Schöne

im Auge des Betrachters -

verteil der Lobes-Töne

für sowas,


na, dann macht er’s!









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Kommentare zu diesem Text


 AnneSeltmann (26.06.26, 17:35)
Schmunzeln musste ich mehr als einmal.   :D

Mit viel Witz und einem Augenzwinkern spielt das Gedicht mit den unterschiedlichen Arten von Kreativität und zeigt, wie verschieden Kunst wahrgenommen wird. Besonders schön finde ich, dass der Schluss den Blick wieder auf das Wesentliche lenkt: Schönheit liegt eben oft im Auge des Betrachters. Ein humorvoller Text mit feiner Ironie, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig bestens unterhält.

 Moppel (26.06.26, 18:13)
Gedichte sind wie die Autoren selbst. Manchmal überschminkt und manchmal natürlich. Ich finde durch die Art wie jemand schreibt, kann man schon viel über ihn/sie erfahren.
lG von M.

 Aber meinte dazu am 26.06.26 um 18:16:
Deshalb lieben mich Irene, Anne und Agneta auch so.

 Moppel antwortete darauf am 26.06.26 um 18:27:
hust. Ich liebe nur meinen Mops... GGGGG

 niemand schrieb daraufhin am 26.06.26 um 18:34:
Aron will auch nur spielen und manchmal beißt er auch ein 
wenig. Ein Mops im Paletot   :D

 Vaga (26.06.26, 18:25)
Eine 'Milieustudie' der besonderen Art. Ich musste auch schmunzeln.
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