Ja, diese Morgensonne, rot und dick über dem Meer, mitten in die Furchen des Gesichts der grünen Hügel eines Inlandes gedrückt. Das Antlitz scheint zu sagen: „Komm doch, ich warte schon auf dich“.
Doch verschlafen türmen sich die kleinen Häuschen in die Anhöhe noch auf, aber keck sind sie beisammen und bieten eine Stirn, gegen die das Sonnenwagengestüt blickt, so kurz neben dem Majelle Gebirge.
Ein wenig kühl und ungepflegt das Umland und nicht weniger ich selbst. Die Sonne wird erwartet um die Nacht zuletzt zu vertreiben den jungen Morgen zu einem erwachsenem Tag zu machen, etwas, das sich dann selbst zu helfen versteht und nicht mehr auf eine Muttersonne sinnt, die an der Nabelschnur des Tages entlang, nach oben gezogen wird.
Zudem erwarte ich einen ersten Café, etwas zu essen und einen entspannten Tag mit Beschäftigung von Hand und von Fuß, für etwas, das selbiges aufweist, nämlich: Hand und Fuß.
Ich bin hier vor Ort weder Sicherheitsbeauftragter noch ein lethargischer Genießer unbekümmerter Tätigkeit, ich kümmere mich um die Dinge bisher noch gerne, sehe großen Mehrwert darin, dies gemeinsam mit anderen tun zu können, füreinander, miteinander und voreinander.
Doch mein Gemüt ist unstet und lässt sich nicht in eine zeitliche Planung pressen; mein wohl größtes Manko in Bezug auf die derzeitige Tätigkeit. Bei all der Güte und den strukturellen Chancen muss ich mich bewahren, sonst sehe ich meine Arbeit schneller als getan an, als dass sie im Großen und Ganzen noch bevorsteht.