Lohn des Verzeihens

Aphorismus zum Thema Verzeihen

von  EkkehartMittelberg

Wer sich rächen will, ist abhängig. Verzeihen macht frei.



Kommentare zu diesem Text


 Fridolin (29.11.21, 05:44)
... wie auch der, der die Fehler beim anderen sucht. Ist aber vielleicht auch ein anderes Thema ...

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.11.21 um 12:51:
Danke. Eine Parallelität ist da. Solange man die Fehler beim Anderen sucht, wird man nicht frei.

 eiskimo (29.11.21, 08:30)
Gut abstrahiert!
Der Eine steuert blind in die Sackgasse, der Andere hält sich alle Wge offen.
LG
Eiskimo

 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 29.11.21 um 12:53:
Merci. Ja, Rache führt in die Sackgasse.
LG
Ekki

 diestelzie (29.11.21, 09:57)
Wichtig ist, dass es aus dem tiefen Inneren heraus passieren muss, das Verzeihen. Denn nur dann ist man wirklich frei.

Liebe Grüße
Kerstin

 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 29.11.21 um 12:56:
Grazie, Kerstin. Anders kann ich mir Verzeihen nicht vorstellen.
Liebe Grüße
Ekki

 AlmaMarieSchneider (29.11.21, 11:59)
Dem stimme ich zu.
LG
Alma Marie

 EkkehartMittelberg äußerte darauf am 29.11.21 um 13:01:


Deine Zustimmung ist mir wichtig, Alma Marie.
LG
Ekki

 Moja ergänzte dazu am 29.11.21 um 13:17:
Rache löst zwar etwas aus, aber löst nichts auf, ja, Ekki, ein guter Spruch! 
Lieben Gruß,
Moja

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.11.21 um 16:46:
Vielen Dank für das trefflich erklärende Wortspiel, Moja
Liebe Grüße
Ekki

Antwort geändert am 29.11.2021 um 16:47 Uhr

 niemand (29.11.21, 13:49)
Ich überlege grade ob ein Verzeihen wirklich frei macht, oder ob man da nicht auch ein wenig abhängig ist von dem Annehmen einer Verzeihung. Ich könnte mir vorstellen, dass es manchem zu schaffen macht, wenn seine Großherzigkeit abgelehnt wird und der, dem man verzeihen möchte, sagt "Ich pfeife darauf!". Könnte man da nicht unter Umständen an der eigenen Großmut zweifeln? Könnte da nicht die eigene Eitelkeit angekratzt werden? Das sind sicher Korinthen ;) 
aber man findet hin und wieder solche mickerigen Rosinen-Gedanken. Allerdings im Großen und Ganzen stimmt der Apho, denn man ist zumindest frei von Rachegedanken. Und solche haben
eine zerstörerische Art, eine vergiftende Art, welche nicht grade förderlich dem eigenen Empfinden ist. Mit lieben Grüßen, Irene

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.11.21 um 16:55:
Merci, Irene, so ist es. Es bedarf auch einer gewissen Lockerheit auf Seiten dessen, dem verziehen wird Wenn sie jedoch vorhanden ist, ist manches Verhältnis nach dem Verzeihen besser als es vorher war.
Liebe Grüße
Ekki

 GastIltis (29.11.21, 14:32)
Lieber Ekki,
ist es nicht eher ein wenig differenzierter? Ich stelle oft fest, dass sich jemand entschuldigt. Das ist ein Vorgang, der bedenklich ist. NI hat es schon anklingen lassen. Man kann jemand, dem man etwas (Übles) angetan hat, um Entschuldigung oder Verzeihung bitten. Dann bleibt einem, die Reaktion abzuwarten.
Im anderen Fall, also der Rache, hat man neben dem Willen sicher mehrere Hindernisse zu überwinden. Ist man dazu physisch oder psychisch dazu in der Lage? Ist das mögliche Objekt der Rache überhaupt greifbar? Geht die Zeit nicht darüber hinweg? Ist man gedanklich der Sache angemessen begegnet? Das heißt also schon, dass die Abhängigkeit von vielen Faktoren begleitet wird. Also, Deine Zeilen lassen eine Menge Spielräume!
Sei herzlich gegrüßt von Gil.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.11.21 um 17:02:
Gracias, Gil. Fast immer ist die Realität, auf die sich ein Aphorismus bezieht, ein wenig differenzierter als der Aphorismus. Aber genau das macht dessen Reiz aus, dass Spielräume für die Nachdenklichkeit bleiben.
Herzliche Grüße
Ekki

 Agnete (29.11.21, 14:32)
das stimmt, wenn man es wirklich kann. Meist kann man es nur bei denen, die man liebt. LG von Monika

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 29.11.21 um 17:06:
Grazie, Monika, Liebe ist oft die Grundlage für die Fähigkeit, verzeihen zu können.
LG
Ekki

 AchterZwerg (29.11.21, 18:28)
Dem stimme ich zu.
Das funktioniert  sogar nach dem Tod des gegnerischen
Parts.

Liebe Grüße
Piccola

 TassoTuwas (30.11.21, 19:54)
Hallo Ekki, so ist es.
Rache ist nicht das Ende, sie halt nur den Hass am Leben und nährt die Angst vor weiterer Vergeltung!
Herzliche Grüße
TT

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 01.12.21 um 22:05:
Das ist ganz in meinem Sinne, mein Freund,
Herzliche Grüße
Ekki

 harzgebirgler (15.01.22, 18:12)
verzeihen heisst ja eh zugleich verzicht
es gleich zu tun so manchem bösewicht.

herzliche abendgrüße
henning

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 16.01.22 um 10:30:
Gracias, mit diesem Motto treffen wir uns ohne Vorbehalt, Henning.
LG
Ekki
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