Tinny House

Alltagsgedicht zum Thema Humor

von  niemand



Ein Tinny House, ein Tinny House,

so praktisch, klein und schick.

Ich komm zwar rein, doch nicht mehr raus -

ich glaub, ich bin zu dick.


Ich schaue dort und glaube hier

ein Fenster zu entdecken

und bleib sofort [Gott, welch Pläsir!]

in enger Luke stecken.


Ich presse fest, mit dem Versuch

mich da heraus zu hangeln,

da trifft mich gleich der Tinny Fluch -

die Wand fällt aus den Angeln.


Ich falle mit, ins Holz gepresst,

auf eine Schein-Terasse -

halt mich am Schein-Geländer fest,

auf das ich halbwegs passe.


Was mach ich jetzt? Mein Handy surrt -

ich kann es grad noch greifen

und hoff die Polizei, sie spurt

sehr bald auf schnellen Reifen.


Da kommen sie [Tatüüü … Tataaa!]

zum sich am Anblick weiden.

Egal, die Bullen sind jetzt da,

um mich heraus zu schneiden!






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Kommentare zu diesem Text


 Hannes (10.04.26, 20:15)
:P  
Da hat der olle Friedrich Schiller wohl geirrt, als er dich -  unsterblich verliebt - lang, lang ist's her - noch vor der Polizei - in dieser Pose fand :
Komm herab, du schöne Holde,
Und verlass dein stolzes Schloss!
Blumen, die der Lenz geboren,
Streu′ ich dir in deinen Schoß.
Horch, der Hain erschallt von Liedern,
Und die Quelle rieselt klar!
Raum ist in der kleinsten Hütte
                             Für ein glücklich liebend Paar.

 niemand meinte dazu am 10.04.26 um 20:24:
Hmm ... ich überlege grade, ob ich in diesem desolaten Zustand,
noch in der Lage gewesen wäre mir solch einen romantischen Schmonzes anzuhören. Da wäre mir doch ein schlichter Proletarier
mit seinem praktischen Hilfsgebot dann doch lieber gewesen. 
Da sieht man doch wieder den Unterschied zwischen Papier, welches geduldig zu sein scheint und einem ungeduldig erwarteten Hilfsangebot. Ich wäre wohl eher fürs Zweitere    :D        :P
Mit liebem Gruß und Dank fürs unbrauchbare Poem, niemand

Antwort geändert am 10.04.2026 um 20:25 Uhr

 Hannes antwortete darauf am 10.04.26 um 20:36:
Tja, Pragmatiker und Poetiker in einer Person, 
wer kann das schon ?
Eine erfolgreiche Rettung durch die Bullerei !
Vielleicht ist ja ein hübscher dabei .
:P

 niemand schrieb daraufhin am 10.04.26 um 20:40:
Hauptsache er hat eine Beamten-Pension und ein wenig mehr Verstand als der Durchschnitt   :D  der Altherren hier.
Das würde schon reichen.

 niemand äußerte darauf am 10.04.26 um 20:50:
P.S. mal ganz nebenbei, es sind die die alltäglich immer wieder
von der sogenannten "schönen Seele faseln" [selbstverständlich der eigenen, was denn sonst!] mit Vorsicht zu genießen. Manches Täubchen ist nichts anderes, als ein verkleideter Geier.  

Antwort geändert am 10.04.2026 um 20:51 Uhr

 Hannes ergänzte dazu am 10.04.26 um 20:58:
Dann viel Glück.
Wir hatten als Kinder einen schönen Abzählreim :
Zehn Polizisten
scheißen in die Kisten,
tragens auf die Post,
fragen, was das kost.
Einer scheißt vorbei.
Und du bist 
frei.
Langsam kommen wir vom Thema ab.
Dein Gedicht ist pfundig.
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