Ein Zahn, der nicht mehr kann

Alltagsgedicht zum Thema Mensch und Natur

von  niemand



Noch gestern schlug ein Löwenzahn

die Beißer in die Wiese -

heut zeigt sich was er nicht mehr kann.

Ihn plagt die Alterskrise.


Die goldne Mähne muss im Raum

der Jugend er verbuchen.

Den Kopf ziert jetzt ein weißer Flaum -

kein Traum, nur Pustekuchen!


Er wirkt so fein und filigran,

dass man ihn gern beäugt,

solang er aufrecht stehen kann

und sich nicht erdwärts beugt.


Zum Glück ist er nicht ganz allein -

um ihn herrscht ein Gedränge.

Oft lindert sich so manche Pein,

in gleichgesinnter Menge.


Dem Wind machts einen Riesenspaß

am grauen Haar zu reißen.

Ein solcher sieht ihn eh ins Gras

[wenn auch ganz anders] beißen.



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Kommentare zu diesem Text


 Wastl (10.04.26, 11:22)
Des gfoit ma

Herzliche Grüße

vom Wastl aus dem Süden

 Moppel (10.04.26, 13:07)
der Wind, er wiss schon so viel mehr
und mancher rüstet noch sein Heer...
GGG von M.
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