Loren Cunningham wurde 1935 in dem kleinen Städtchen Taft (Kalifornien) geboren. Seine Eltern, ein junges Missionarsehepaar, dürften der Grund dafür gewesen sein, dass der Glaube an Gott etwas Selbstverständliches war.
Seine erste persönliche Gotteserfahrung machte er im Alter von sechs Jahren. Er war mit einem Fünfdollarschein - dem Haushaltsgeld für eine Woche - zum Milchholen geschickt worden. Natürlich mit der mütterlichen Ermahnung, gut auf das Geld aufzupassen.
Aber wie das so ist! Er spielte unterwegs mit seinem Hund Teddy und verlor dabei den Geldschein. Als er den Verlust im Milchladen bemerkte, war sein Entsetzen groß. Verzweifelt suchte er den ganzen gegangenen Weg ab, aber ohne Erfolg.
Als er dann zu Hause das Geschehnis seiner Mutter beichtete, war sie natürlich alles andere als erfreut. Aber nach dem ersten Schrecken wusste sie Rat: „Wir wollen Gott bitten, uns zu zeigen, wo das Geld ist!“
Ganz schön mutig, oder?
Nachdem sie gebetet hatten, stand die Mutter still mit geschlossenen Augen da. Plötzlich sagte sie: „Loren, Gott hat mir gezeigt, dass der Geldschein unter einem Busch liegt!“
Gemeinsam suchten sie die Hecken und Büsche des Weges ab und fanden zu guter Letzt den Fünfdollarschein – unter einem dicken, immergrünen Busch liegend!
Selbstredend beeindruckte dieses Erlebnis den jungen Cunningham sehr und dürfte seinem Gottvertrauen kräftigen Auftrieb gegeben haben.
Persönlich habe ich etwas Ähnliches in meiner Kindheit erlebt: hier