Stammbuch der Dummheit
Gedicht zum Thema Vorurteile
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Hi liebe Sigi,
"der Schmutz,
Doch Sprache merkt sich alles."
Das ist die andere Seite der Medaille.
Liebe Grüße von Franky
"der Schmutz,
den sie werfen,
bliebe nicht
an ihren Händen.
Das ist die andere Seite der Medaille.
Liebe Grüße von Franky
Hi, lieber Franky,
genauso ist es, mein Freund. Ich danke dir für deinen Kommentar!
Liebe Grüße
Sigi
genauso ist es, mein Freund. Ich danke dir für deinen Kommentar!
Liebe Grüße
Sigi
Doch Sprache merkt sich alles.
Sie speichert
den Hochmut,
die Häme,
die Lust,
einen Menschen kleiner zu machen
Sie speichert
den Hochmut,
die Häme,
die Lust,
einen Menschen kleiner zu machen
Wer im Glashaus sitzt ...
Saira empfiehlt zur Lektüre:
EINJEDER IRRT, NUR DIE ZITRONE SPRITZT ERHABEN IHREN BRAUNEN SAFT von Schtzngrrrrm
EINJEDER IRRT, NUR DIE ZITRONE SPRITZT ERHABEN IHREN BRAUNEN SAFT von Schtzngrrrrm
@ Citronella
Daumen hoch! Haste schön entlarvt.
Daumen hoch! Haste schön entlarvt.
Interessant, wie schnell sich manche Menschen gegenseitig Beifall spenden, wenn es darum geht, Mobbing, Vorurteile und Ausgrenzung zu relativieren.
Wie praktisch: Erst einen Autor über lange Zeit diffamieren, verspotten und herabwürdigen – und sich anschließend unter einem Gedicht über Vorurteile gegenseitig auf die Schulter klopfen.
Wer jahrelang dabei zugesehen hat oder selbst daran beteiligt war, sollte mit Glashaus-Metaphern vorsichtig sein.
Der Unterschied ist einfach: Mein Gedicht beschreibt ein Verhalten. Eure Kommentare bestätigen es.
Manche Kommentare sind keine Kritik. Sie sind unbeabsichtigte Selbstporträts.
Wer sich angesprochen fühlt, kennt vermutlich auch den Grund dafür.
Danke für die anschauliche Demonstration. Däumchen hoch!
Wie praktisch: Erst einen Autor über lange Zeit diffamieren, verspotten und herabwürdigen – und sich anschließend unter einem Gedicht über Vorurteile gegenseitig auf die Schulter klopfen.
Wer jahrelang dabei zugesehen hat oder selbst daran beteiligt war, sollte mit Glashaus-Metaphern vorsichtig sein.
Der Unterschied ist einfach: Mein Gedicht beschreibt ein Verhalten. Eure Kommentare bestätigen es.
Manche Kommentare sind keine Kritik. Sie sind unbeabsichtigte Selbstporträts.
Wer sich angesprochen fühlt, kennt vermutlich auch den Grund dafür.
Danke für die anschauliche Demonstration. Däumchen hoch!
@ Saira:
Keiner hat hier jemals so permanent und persönlich auf mir herumgehackt wie dein Schützenbruder. Er schreibt seit Jahren (unter verschiedenen Namen) Hämisches über mich. Und du bejubelst das. Ist das nicht Häme und die Lust, einen Menschen kleiner zu machen?
Und jetzt hat er sich schon wieder positioniert, um im Kindergartenstil etwas dazu zu giften ...
Keiner hat hier jemals so permanent und persönlich auf mir herumgehackt wie dein Schützenbruder. Er schreibt seit Jahren (unter verschiedenen Namen) Hämisches über mich. Und du bejubelst das. Ist das nicht Häme und die Lust, einen Menschen kleiner zu machen?
Und jetzt hat er sich schon wieder positioniert, um im Kindergartenstil etwas dazu zu giften ...
Ein wundervoller Text, Saira! Er hat das bittere, unerbittliche Chi der Wahrheit.
Was wir hier in den Kommentarspalten bei diesem gegenseitigen „Däumchen-Hoch-Proporz“ der Relativierer sehen, ist die digitale Ursuppe genau dessen, was Martin Niemöller einst in seiner berühmten Beichte beschrieb:
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen...
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
– Martin Niemöller –
Viele hier glauben, sie betreiben nur ein bisschen „Kragengereibe“, ein bisschen harmloses Foren-Häkeln, wenn sie wegschauen, weglächeln oder Mobbing kleinreden. Sie merken im Hochmut ihres engen Blicks nicht, dass sie genau die Rädchen im System sind, die die Freiheit der Kunst Schritt für Schritt im Staub zertreten.
Wer jahrelang wegsieht, wenn ein Autor diffamiert wird, hat kein Recht, sich über die Kälte der Welt zu beschweren. Sprache vergisst nichts. Und das Schweigen der Masse ist der fruchtbarste Boden für jede Tyrannei – egal wie klein das Forum ist, auf dem sie sich aufplustert.
Deine Karawane zieht weiter. Lass sie auf ihrem Dreirad im Kreis fahren.
Danke für diesen ungezähmten Vulkanausbruch!
Was wir hier in den Kommentarspalten bei diesem gegenseitigen „Däumchen-Hoch-Proporz“ der Relativierer sehen, ist die digitale Ursuppe genau dessen, was Martin Niemöller einst in seiner berühmten Beichte beschrieb:
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen...
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
– Martin Niemöller –
Viele hier glauben, sie betreiben nur ein bisschen „Kragengereibe“, ein bisschen harmloses Foren-Häkeln, wenn sie wegschauen, weglächeln oder Mobbing kleinreden. Sie merken im Hochmut ihres engen Blicks nicht, dass sie genau die Rädchen im System sind, die die Freiheit der Kunst Schritt für Schritt im Staub zertreten.
Wer jahrelang wegsieht, wenn ein Autor diffamiert wird, hat kein Recht, sich über die Kälte der Welt zu beschweren. Sprache vergisst nichts. Und das Schweigen der Masse ist der fruchtbarste Boden für jede Tyrannei – egal wie klein das Forum ist, auf dem sie sich aufplustert.
Deine Karawane zieht weiter. Lass sie auf ihrem Dreirad im Kreis fahren.
Danke für diesen ungezähmten Vulkanausbruch!
ACH CITRONELLA, WELCHE FREUDE, DASS DU MIT EINER RÜCKMELDUNG ZU MEINEM TEXT AUFWARTEST. DENN ES STIMMT: DIESER TEXT HANDELT VOM HOCHMUT EINER GEWISSEN ZITRONE, DIE WIEDERHOLT ANDERE BEZICHTIGT, IRRTÜMER NICHT EINZUGESTEHEN, WÄHREND SIE SELBST NOCH NICHT EIN MAL DEN KLEINSTEN IRRTUM EINGESTANDEN HAT, OBWOHL ES IHRER VIELE GIBT. SIE WIEDERHOLT IN ENDLOSSCHLEIFEN, DASS ANDERE DUMM WÄREN UND DIE FALSCHEN MEDIEN LÄSEN, HAT SICH ABER NOCH NIE SACHLICH MIT EINEM GEDANKEN DIESER ANDEREN AUSEINANDERGESETZT, DENN SIE DENKT, DIESE RUNDHERAUS ABLEHNEN ZU KÖNNEN, DA SIE EBEN VON DUMMEN MENSCHEN GEÄUßERT WÜRDEN, DIE DIE FALSCHEN MEDIEN LÄSEN.
WENN ES JEMAND WAGT, DIE ZITRONE DAFÜR ZU KRITISIEREN, DASS SIE AM LAUFENDEN BANDE ÜBER ANDERE BEHAUPTET, SIE GESTÄNDEN KEINE IRRTÜMER EIN, WÄREN DUMM UND LÄSEN DIE FALSCHEN MEDIEN, WERTET DIE ZITRONE DIES ALS ANSTANDSLOSIGKEIT UND GIBT SICH ENTRÜSTET.
MAN MUSS DARAUS SCHLIEßEN, DASS DIE ZITRONE DER ANSICHT IST, DASS SIE KEINE IRRTÜMER BEGEHT (WIE ANDERE MENSCHEN), DASS SIE ENORM KLUG IST (ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) UND (ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) DIE RICHTIGEN MEDIEN LIEST UND (AUCH ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) ZUTIEFST ANSTÄNDIG.
EXEMPLARISCHER KÖNNTE HOCHMUT NICHT ILLUSTRIERT WERDEN.
WENN ES JEMAND WAGT, DIE ZITRONE DAFÜR ZU KRITISIEREN, DASS SIE AM LAUFENDEN BANDE ÜBER ANDERE BEHAUPTET, SIE GESTÄNDEN KEINE IRRTÜMER EIN, WÄREN DUMM UND LÄSEN DIE FALSCHEN MEDIEN, WERTET DIE ZITRONE DIES ALS ANSTANDSLOSIGKEIT UND GIBT SICH ENTRÜSTET.
MAN MUSS DARAUS SCHLIEßEN, DASS DIE ZITRONE DER ANSICHT IST, DASS SIE KEINE IRRTÜMER BEGEHT (WIE ANDERE MENSCHEN), DASS SIE ENORM KLUG IST (ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) UND (ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) DIE RICHTIGEN MEDIEN LIEST UND (AUCH ANDERS ALS ANDERE MENSCHEN) ZUTIEFST ANSTÄNDIG.
EXEMPLARISCHER KÖNNTE HOCHMUT NICHT ILLUSTRIERT WERDEN.
Antwort geändert am 06.06.2026 um 12:56 Uhr
Hallo Sigi,
die Reaktionen zeigen, wie wahr deine Zeilen sind.
Liebe Grüße,
Dirk
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Liebe Grüße,
Dirk