Nach dem Weiheritual begann Andre in Dresden sich mehr und mehr dem Channeling zu widmen. Sich also Geistern zur Verfügung zu stellen zwecks Übermittlung von Botschaften. Hier seine erste diesbezügliche Erfahrung:
Es kam etwas von Oben, es fiel wie in mich hinein, hielt sich in mir fest und übernahm die Führung meiner oberen Körperteile. Plötzlich öffnete sich wie von selber mein Mund und ich hörte mich sagen: „Hier spricht Akollon, ich grüße dich, was kann ich für dich tun?“
Nach Akollon, seiner eigenen Aussage nach ein ehemaliger Priester im griechischen Apollontempel, kamen noch viele andere Geister. Ihnen stellte er sich zur Verfügung, um einzelnen Menschen oder Gruppen von Menschen Botschaften zu übermitteln. Schon heftig, oder?
Einmal benutzte er ein magisches Ritual, um seinen Schutzengel zu rufen. Der kam dann auch als Lichtwesen und verkündete ihm das Kommen eines Trösters (für die Menschheit) zur rechten Zeit.
Nur am Rande sei erwähnt, dass die Bibel vor so einem „Engel des Lichts“ ausdrücklich warnt. Überhaupt kennt die Bibel ein solches Herbeirufen von Engeln nicht. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass durch solche Beschwörungen dämonische Geister angelockt werden.
Kurzum, es ist aus meiner Sicht schon ein wirkliches Trauerspiel, wie sehr Andre sich in den Okkultismus, die Magie und den Kontakt mit dämonischen Geister eingelassen hat. Und zwar in der völlig absurden Annahme, dies hätte alles etwas mit Gott zu tun.
Wohlgemerkt, er selber hatte ja früh eine Begegnung mit Satan gehabt. Und er kannte durchaus auch die Bibel und die kirchlichen Lehren. Wieso er da nicht 1 und 1 zusammenziehen konnte, ist schon etwas seltsam.
Aber vielleicht erkennt er ja eines Tages seinen Irrtum und kehrt zum wahren Gott um. Ich würde es ihm wünschen!