Ode auf Brücken

Alltagsgedicht zum Thema Betrachtung

von  EkkehartMittelberg

Viele wollten schon verzagen,

bis Menschen kamen, die Brücken schlagen.

Durst und Hunger drohten mit schrecklichem Ende,

über Brücken kamen helfende Hände.

 

Kreativität schien zu erlahmen,

doch Brücken sprengten den alten Rahmen.

Künstler erstickten in Monotonie,

Brücken brachten Polyphonie.

 

Wenn Kriege Menschen bedrängen,

schadet man Feinden durch Brückensprengen

oder Lebensmittelzufuhr Abschneiden,

ziviles Leben vernichten durch Leiden.

 

Aber dies sind Zerrbilder von Brücken,

die durch Handel und Wandel Menschen beglücken.

Doch ich kann zu dem Thema nichts Schöneres finden

als Brücken, die heimlich Verliebte verbinden.

 



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