Sich selbst finden
Ansprache zum Thema Selbsterkenntnis
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
Ach Ekki,
Als wenn es so einfach wäre. Ein wenig erkenne ich mich auch.
Es grüßt
Teo
Als wenn es so einfach wäre. Ein wenig erkenne ich mich auch.
Es grüßt
Teo
Merci, Teo,
solange man sich nur ein wenig erkennt, hat man noch Möglichkeiten, sich zu entwickeln.
Offene Grüße
Ekki
solange man sich nur ein wenig erkennt, hat man noch Möglichkeiten, sich zu entwickeln.
Offene Grüße
Ekki
Darf ich fragen, wie lange Du pro Tag meditierst und welcher Praxis Du dabei folgst, lieber Ekki? - denn das ist ja wohl das Wesentliche, wenn man schon drüber schreibt.
Alles andereist wäre bloßes Lippenbekenntnis.
LG L
Alles andere
LG L
Auf meine Wenigkeit kommt es dabei nicht an, Lothar.
Ich denke viel über mich nach. Ob das die Bezeichnung Meditation verdient, weiß ich nicht.
Ich denke viel über mich nach. Ob das die Bezeichnung Meditation verdient, weiß ich nicht.
Auf unsere Wenigkeit kommt es dabei nicht an, Ekki. Aber zum sich selbst finden ist es sicher notwendig, die Geistesgifte von Gier, Haß und Unwissenheit in ihre Weisheiten zu verwandeln, nämlich Gier (oder Anhaftung) in Mitgefühl, Haß (oder Abneigung) in Güte und Unwissenheit in Weisheit. Wie das im Einzelnenzu bewerkstelligen ist, ist sicher nicht ganz unwichtig. Doch so weit geht das Interesse der Kommentatoren dann doch nicht und das ist schade.
"Auf unsere Wenigkeit kommt es dabei nicht an, Ekki. Aber zum sich selbst finden ist es sicher notwendig, die Geistesgifte von Gier, Haß und Unwissenheit in ihre Weisheiten zu verwandeln, nämlich Gier (oder Anhaftung) in Mitgefühl, Haß (oder Abneigung) in Güte und Unwissenheit in Weisheit."
Dem stimme ich vorbehaltlos zu, Lothar.
Dem stimme ich vorbehaltlos zu, Lothar.
Ein andrer wandelt immer neue Wege,
Hallo Luga,
"wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" (Faust II. Vers 11936 f.)
LG
Ekki
"wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" (Faust II. Vers 11936 f.)
LG
Ekki
Ein feines Stück.
Des Künstlers suche nach dem Stil.
Die Stege im Moor versunken,
das Treppenhaus im Rohbau birgt die Unfallgefahr.
Das Geländer fehlt
Des Künstlers suche nach dem Stil.
Die Stege im Moor versunken,
das Treppenhaus im Rohbau birgt die Unfallgefahr.
Das Geländer fehlt
Eine feine Antwort !
Die Quintessenz in vier kurzen Zeilen zusammengefasst
und dabei auch noch eindrucksvoll in Worte gebracht.
Die Quintessenz in vier kurzen Zeilen zusammengefasst
und dabei auch noch eindrucksvoll in Worte gebracht.
Antwort geändert am 01.04.2026 um 22:16 Uhr
Danke für deine Empfehlung, Hannes.
LG
Ekki
LG
Ekki
Hallo Ekki,
dein Gedicht bewegt sich um die Frage: Wer bin ich – und wann bin ich es?
Ich mag, dass du keinen endgültigen Zustand behauptest, sondern zwei Bewegungen nebeneinanderstellst: das frühe Sich-Finden und das ständige Sich-Verändern. Beides wirkt bei dir nicht wie Gegensatz, sondern wie zwei Arten, mit dem eigenen Leben umzugehen.
Es hängt wohl auch damit zusammen, dass ein Mensch, der geistig beweglich bleibt, fortwährend neue Einsichten gewinnt.
Liebe Grüße
Sigi
dein Gedicht bewegt sich um die Frage: Wer bin ich – und wann bin ich es?
Ich mag, dass du keinen endgültigen Zustand behauptest, sondern zwei Bewegungen nebeneinanderstellst: das frühe Sich-Finden und das ständige Sich-Verändern. Beides wirkt bei dir nicht wie Gegensatz, sondern wie zwei Arten, mit dem eigenen Leben umzugehen.
Es hängt wohl auch damit zusammen, dass ein Mensch, der geistig beweglich bleibt, fortwährend neue Einsichten gewinnt.
Liebe Grüße
Sigi
Grazie, Sigi,
genau darum geht es mir, keinen endgültigen Zustand bei der Selbstfindung festzulegen.
Herzliche Grüße
Ekki
genau darum geht es mir, keinen endgültigen Zustand bei der Selbstfindung festzulegen.
Herzliche Grüße
Ekki
Jeder Jeck is anders, Ekki. Aber auch Nomaden wissen, dass sie Nomaden sind...
lG von M.
lG von M.
Merci, Moni,
das stimmt, aber manche Nomaden denken, dass es sone und sone Nomaden gibt.
Liebe Grüße
Ekki
das stimmt, aber manche Nomaden denken, dass es sone und sone Nomaden gibt.
Liebe Grüße
Ekki
Leben ist Wandel. Damit Nomadentum. Statik des Selbst folglich nur ein Trugschluss. Wobei ein Grundcharakter eine gewisse Statik hat. Momente sind wie ein Foto, nur eine Momentaufnahme. Der Weg als Ziel.
Gracias EVdR,
du hast erkannt, dass man im Leben, das Wandel ist, sich immer wieder neu finden muss.
LG
Ekki
du hast erkannt, dass man im Leben, das Wandel ist, sich immer wieder neu finden muss.
LG
Ekki
Ein schönes Sonett, Ekki!
Da ist der Dichter, glaub ich, wie die andern,
die teils gradaus, teils andre Wege wandern,
doch denkt er öfter drüber nach und richtet
den Blick auf die Details, die er bedichtet.
Liebe Grüße,
Dirk
Da ist der Dichter, glaub ich, wie die andern,
die teils gradaus, teils andre Wege wandern,
doch denkt er öfter drüber nach und richtet
den Blick auf die Details, die er bedichtet.
Liebe Grüße,
Dirk
Gracias, Didi,
ich freue mich, dass du bei der Gewichtung des Inhalt einen Blick für die Form behältst.
Liebe Grüße
Ekki
ich freue mich, dass du bei der Gewichtung des Inhalt einen Blick für die Form behältst.
Liebe Grüße
Ekki
Antwort geändert am 01.04.2026 um 17:05 Uhr
Schön. Ich lese darin gewissermaßen auch eine kleine Hommage an Narziss und Goldmund von Hesse, nicht wahr? Beste Grüße Sascha
Merci Sascha,
ich habe zwar nicht an diesen Roman gedacht, doch finden sich meine zwei Arten der Selbsterkenntnis darin wieder.
LG
Ekki
ich habe zwar nicht an diesen Roman gedacht, doch finden sich meine zwei Arten der Selbsterkenntnis darin wieder.
LG
Ekki
Servus Ekki,
ein substantielles Sonett, dass zum Nachdenken anregt.
Der Grat zwischen gefestigter Meinung und Sturheit ist genauso schmal wie der zwischen Flexibilität und Wankelmut. Ein ständiges Balanzieren...
Liebe Grüße
Stefan
ein substantielles Sonett, dass zum Nachdenken anregt.
Der Grat zwischen gefestigter Meinung und Sturheit ist genauso schmal wie der zwischen Flexibilität und Wankelmut. Ein ständiges Balanzieren...
Liebe Grüße
Stefan
Grazie, Stefan,
ein scharfsinniger Kommentar, der mein Gedicht zum Sprechen bringt.
Liebe Grüße
Ekki
ein scharfsinniger Kommentar, der mein Gedicht zum Sprechen bringt.
Liebe Grüße
Ekki
woran was ist erweist sich schon
als wachen geists gerechter lohn.
lg
henning
als wachen geists gerechter lohn.
lg
henning
Merci, Henning,
wach bleiben ist nicht immer einfach. Gerechter Lohn entschädigt.
Beste Grüße
Ekki
wach bleiben ist nicht immer einfach. Gerechter Lohn entschädigt.
Beste Grüße
Ekki