Amsel

Gedicht zum Thema Beobachtungen

von  niemand


Wo tankt das gefiederte Vieh

bloß dermaßen viel Energie -

sie zwitschert und flügelt,

beinah ungezügelt.

Wie schafft man das, frage ich, wie?


Des morgens war sie schon agil -

um diese Zeit denk ich noch still:

Magst du dich erheben,

zum täglichen Leben? -

Die Antwort war „muss“ und nicht „will“.


Sie spreizte die Flügel um Längen,

als wollt sie zu Taten mich drängen.

Meine Lungen, sie pfiffen -

schnell hab ich begriffen,

die lassen die Flügel heut hängen.


Die Amsel hingegen [welch Schuft!]

befüllte die Lungen mit Luft

und sang mir ein Ständchen,

am laufenden Bändchen -

da wusst ich, der Alltag, er ruft!












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Kommentare zu diesem Text


 Aber (27.05.26, 16:48)
Gott sorgt eben auch für die nichtarbeitende Bevölkerung, liebe Irene.

 niemand meinte dazu am 27.05.26 um 16:59:
Hast Du Dich schon heute bei ihm bedankt, Aron?

 Aber antwortete darauf am 27.05.26 um 17:01:
Dafür habe ich ja Dich, meine Liebe.

 niemand schrieb daraufhin am 27.05.26 um 17:12:
Nicht immer von anderen alles verlangen, Aron, sondern den Hintern
selber heben und wenn es nur zum Gebet sein sollte    

 Aber äußerte darauf am 27.05.26 um 17:15:
Das sagst Du so in Deinem jugendlichen Leichtsinn, meine Liebe.
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